Die Premier League hat einen bahnbrechenden TV-Vertrag unterzeichnet, der den englischen Fußballclubs der ersten Liga eine Rekordsumme bringt. In den Spielzeiten von 2025/2026 bis einschließlich 2028/2029 werden insgesamt 6,7 Milliarden Pfund an die 20 Premier-League-Clubs fließen. Das sind umgerechnet über 7,81 Milliarden Euro bzw. rund 1,95 Milliarden Euro pro Saison. Mit diesem Vertrag sichert sich die Premier League den höchstdotierten TV-Vertrag, der jemals in Europa abgeschlossen wurde. Bisher hatte die Liga pro Saison 1,83 Milliarden Euro eingenommen.
Die neuen Medienrechte werden durch Verträge mit Sky Sports, TNT Sports und BBC Sport ermöglicht. Jeder der Vertragspartner bietet unterschiedliche Rechte-Modelle an, die zusammen diese Rekordsumme ermöglichen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte zuletzt 2021 einen TV-Vertrag abgeschlossen, der ihr jährlich 1,1 Milliarden Euro garantiert. Premier-League-Chef Richard Masters äußerte sich in einer Mitteilung optimistisch und betonte, dass dieses Ergebnis die Stärke der Premier League widerspiegele. Er sieht darin einen Beweis dafür, dass weiterhin der weltweit beste Fußball in vollen Stadien gespielt wird.
Diese beeindruckende TV-Vereinbarung unterstreicht einmal mehr die finanzielle Power der Premier League und ihre Position als eine der attraktivsten Fußballligen weltweit. Die Vereine können nun mit einer noch stärkeren finanziellen Basis ihr Engagement auf und neben dem Spielfeld fortsetzen, sei es durch Investitionen in Spielertransfers oder Ausbau ihrer Infrastruktur. Darüber hinaus könnte diese Summe auch Auswirkungen auf den europäischen Fußballmarkt haben, da englische Clubs nun noch konkurrenzfähiger sind und möglicherweise höhere Summen für Spielertransfers bieten können.