02. Mai, 2026

Wirtschaft

Rekapitulierung der Wirtschaftsmagnaten: Technologie-CEOs suchen Trumps Wohlwollen

Rekapitulierung der Wirtschaftsmagnaten: Technologie-CEOs suchen Trumps Wohlwollen

Eine Parade führender Technologieunternehmer versammelt sich um Donald Trump, um ihre Anerkennung zu zeigen und geschäftliche Interessen zu sichern. Prominent darunter ist Masayoshi Son, der Milliardär an der Spitze von SoftBank, der kürzlich an Trumps Seite in Mar-a-Lago auftrat, um ehrgeizige Investitionen in den USA anzukündigen. SoftBank plant, 100 Milliarden US-Dollar zu investieren und 100.000 Arbeitsplätze zu schaffen, ein Vorhaben, das mit großen Worten aber unklarer Finanzierung verbunden ist. Bereits nach Trumps erstem Wahlsieg 2016 hatte SoftBank eine ähnliche Zusage gemacht, die in die Gründung des SoftBank Vision Fund mündete. Ob diese Investitionen jedoch tatsächlich die geplanten Jobs schufen, bleibt unsicher. Zur gleichen Zeit bemühen sich US-Technologiefirmen um Trumps Gunst durch beträchtliche Spenden an seinen Inaugurationsfonds. Amazon, Meta und Perplexity sowie OpenAIs Sam Altman haben jeweils eine Million Dollar beigesteuert. Hochrangige Führungskräfte besuchen Mar-a-Lago in Scharen, darunter TikToks CEO Shou Zi Chew und Netflix' Ted Sarandos, die versuchen, die Beziehungen zu Trump zu stärken. Auch Jeff Bezos und Apples Tim Cook haben Trump-Termine. Unterdessen zieht eine jüngste außergerichtliche Einigung über 15 Millionen US-Dollar zwischen ABC News und Trump Besorgnis über die journalistische Freiheit nach sich. Rechtsexperten und Medienverantwortliche befürchten eine Welle von ähnlichen Klagen. Das schnelle Nachgeben von ABC könnte als Einladung verstanden werden, solche rechtlichen Schritte zu verstärken, während Trumps Rhetorik gegen die Presse unvermindert fortgesetzt wird.