13. Januar, 2026

Märkte

Preisanstieg bei Edelmetallen: Gold und Silber setzen Erfolgsserie fort

Die Edelmetalle Gold und Silber setzen ihren bemerkenswerten Aufwärtstrend fort und erreichten am Dienstag neue Höchststände. Der Goldpreis kletterte eindrucksvoll auf 4.634,55 US-Dollar, während Silber einen Höhepunkt bei 89,12 US-Dollar verzeichnete. Analysten führen diese Entwicklung unter anderem auf die derzeit angespannte geopolitische Lage im Iran zurück. Darüber hinaus wachsen Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der US-Notenbank, was als weiterer Katalysator für den steigenden Goldpreis gilt.

Ein wesentlicher Faktor, der zur Verunsicherung der Märkte beiträgt, ist die verschärfte Beziehung zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell. Diese Beziehung hat einen neuen Tiefpunkt erreicht, da strafrechtliche Vorwürfe gegen Powell zunehmen. Powell weist diese Vorwürfe als einen Versuch zurück, Einfluss auf die Federal Reserve auszuüben. Der Kern der Anschuldigungen betrifft angebliche Unregelmäßigkeiten bei Renovierungsarbeiten am Fed-Gebäude, die das US-Justizministerium dazu veranlasst haben, Ermittlungen einzuleiten.

Die Staatsanwältin Jeanine Pirro äußerte sich auf der sozialen Plattform X zu den Vorwürfen und betonte, dass außer Powell niemand von Anklagen gesprochen habe. Sie verteidigte die ausgestellten Vorladungen mit dem Argument, dass die Federal Reserve mehrfach Anfragen hinsichtlich der Renovierungskosten unbeantwortet gelassen habe.

Diese fortwährenden Auseinandersetzungen verstärken die Befürchtungen auf den Finanzmärkten, dass die Unabhängigkeit der Federal Reserve gefährdet sein könnte. Es wird befürchtet, dass die Zentralbank künftig stärker von politischen Einflüssen als von fachlicher Expertise geleitet sein könnte. Die Entwicklungen haben das Potenzial, die Stabilität der Finanzmärkte nachhaltig zu beeinflussen und könnten die Volatilität in den kommenden Wochen weiter anheizen.