15. Februar, 2026

Politik

Präsident Selenskyj mit Ewald-von-Kleist-Preis 2026 für standhaften Mut geehrt

Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, wurde 2026 mit dem renommierten Ewald-von-Kleist-Preis ausgezeichnet, ein Symbol des heroischen Widerstands und der unerschütterlichen Standhaftigkeit der ukrainischen Bevölkerung. Die feierliche Preisverleihung fand in der prächtigen Münchner Residenz im Rahmen eines Empfangs durch den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz statt. Diese renommierte Veranstaltung ist ein bedeutendes Forum für internationale Sicherheitsfragen und wird alljährlich von führenden politischen Persönlichkeiten besucht.

Die Laudatio auf Selenskyj hielt der polnische Premierminister Donald Tusk, der die unübertroffene Tapferkeit der Ukrainer lobte. In seiner bewegenden Rede hob Tusk die enormen Risiken hervor, die die fortdauernden Spannungen für die westliche Welt mit sich bringen. Der unerschütterliche Widerstand der Ukraine gegen die Aggressionen eines übermächtigen Eindringlings sei beispielhaft und verdiene internationale Anerkennung und Unterstützung. Tusks Worte fanden bei den Anwesenden großen Anklang, die seine Einschätzung teilten.

Selenskyj nahm die Auszeichnung mit aufrichtiger Dankbarkeit entgegen. In seiner Rede betonte er die unschätzbare Unterstützung durch europäische Führungspersönlichkeiten wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Der ukrainische Präsident sprach den Dank seines Volkes für die kontinuierliche Unterstützung im Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit gegen den russischen Aggressor aus. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle der internationalen Gemeinschaft, deren Unterstützung unverzichtbar für den Fortbestand der ukrainischen Souveränität ist.

Der Konferenzleiter Wolfgang Ischinger erinnerte eindringlich daran, dass der Preis auch all jenen gewidmet ist, die im Kampf um die Unabhängigkeit der Ukraine ihr Leben opferten oder Verwundungen erlitten. Seit dem Beginn der Konflikte auf der Krim und im Donbass im Jahr 2014 bis hin zur umfassenden Invasion durch Russland 2022 habe das ukrainische Volk eine bemerkenswerte Entschlossenheit und Widerstandsfähigkeit bewiesen, so Ischinger.

Der Ewald-von-Kleist-Preis, benannt nach dem Gründer der Wehrkundetagung von 1963, ehrt Persönlichkeiten und Institutionen, die durch ihre Verdienste in der Konfliktbewältigung hervortreten. Zu den früheren Preisträgern gehören eine Vielzahl bedeutender Persönlichkeiten und Institutionen, darunter Henry Kissinger, Helmut Schmidt, Valéry Giscard d'Estaing, John McCain, die Vereinten Nationen sowie die Länder Schweden und Finnland. Diese Auszeichnung unterstreicht die Relevanz des Preises als Maßstab für Engagement und Beiträge zum Erhalt des Friedens auf der globalen Bühne.