10. Januar, 2026

Quartalszahlen

PayPal feiert Comeback – Mega-Deal mit OpenAI katapultiert Aktie nach oben

Der einstige Online-Zahlungspionier meldet sich eindrucksvoll zurück. Mit einem milliardenschweren KI-Pakt und glänzenden Quartalszahlen beweist PayPal, dass die Zeiten der Stagnation vorbei sind. Der Markt reagiert euphorisch – die Aktie schießt zweistellig nach oben.

PayPal feiert Comeback – Mega-Deal mit OpenAI katapultiert Aktie nach oben
Nach Jahren der Kursverluste und Führungswechsel gelingt PayPal der Turnaround. Der KI-Deal mit OpenAI gibt dem Konzern die Chance, sich neu zu erfinden – als digitale Zahlungsplattform für das Zeitalter des KI-Handels.

Der Schritt in die KI-Ära

PayPal wagt, was bislang kein anderer Finanzdienstleister geschafft hat: die Integration in ChatGPT. Ab 2026 sollen Nutzer direkt im KI-Assistenten einkaufen und mit PayPal bezahlen können – ohne den Umweg über Onlineshops oder Plattformen. CEO Alex Chriss nennt das einen „Paradigmenwechsel im digitalen Handel“.

Künftig kann der virtuelle Einkaufsberater nicht nur Produkte finden, sondern auch den gesamten Kaufprozess inklusive Bezahlung abwickeln. PayPal liefert dazu die technische Infrastruktur – samt Käuferschutz, Sendungsverfolgung und Verifizierung. Das macht den Dienst deutlich vertrauenswürdiger als anonyme Marktplätze, die häufig Betrugsfälle und mangelhaften Verbraucherschutz riskieren.

Kooperation mit Signalwirkung

Für OpenAI ist die Partnerschaft mehr als ein Experiment: Es ist der erste direkte Einstieg in den globalen Zahlungsverkehr. Nach früheren Kooperationen mit Shopify, Walmart und Etsy integriert das Unternehmen nun eine komplette Payment-Lösung – ein entscheidender Schritt in Richtung „handelnde KI“.

Für PayPal öffnet sich dadurch ein gigantisches Tor: mehr als 700 Millionen aktive ChatGPT-Nutzer pro Woche. In dieser Reichweite liegt das eigentliche Potenzial. Der Zahlungsriese könnte sich als Standard-Infrastruktur für KI-gestützten Handel etablieren – ein Markt, der nach Analystenschätzungen bis 2030 über 1,5 Billionen Dollar umfassen dürfte.

„Das ist der Punkt, an dem künstliche Intelligenz nicht mehr nur Fragen beantwortet, sondern reale Transaktionen abwickelt“, erklärt Tech-Analystin Laura Bennett. „Und PayPal steht ganz vorne.“

Zahlen, die überzeugen

Die Begeisterung um den Deal wird durch harte Fakten untermauert. Im dritten Quartal legte der Umsatz um sieben Prozent auf 8,42 Milliarden Dollar zu – stärker als erwartet. Das Transaktionsvolumen stieg auf 458 Milliarden Dollar, ein Plus von 8,4 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 1,34 Dollar, nach 1,20 Dollar im Vorjahr.

Besonders erfreulich: Der freie Cashflow stieg um 48 Prozent, ein klares Zeichen für operative Stärke. Erstmals in der Unternehmensgeschichte schüttet PayPal eine Dividende aus – 14 Cent je Aktie.

„Wir sind heute ein stabileres und profitableres Unternehmen als vor zwei Jahren“, sagte CEO Chriss. Entsprechend hob PayPal seine Jahresprognose an: Der bereinigte Gewinn soll nun zwischen 5,35 und 5,39 Dollar je Aktie liegen.

Vom Sorgenkind zum Wachstumswert

Noch vor einem Jahr galt PayPal als angeschlagen. Hoher Wettbewerb, schrumpfende Margen und der Verlust des E-Commerce-Booms nach der Pandemie hatten den Aktienkurs über 70 Prozent einbrechen lassen.

Doch der neue Chef Chriss hat das Steuer herumgerissen. Er strich unrentable Projekte, vereinfachte die Produktpalette und richtete das Unternehmen strategisch auf Innovation aus – mit einem Fokus auf KI, Effizienz und Kundenerlebnis.

Das Ergebnis: Der Markt sieht wieder eine klare Richtung. PayPal ist nicht länger ein angeschlagener Zahlungsabwickler, sondern ein Technologiekonzern mit Zukunftsmission.

Die neue Wachstumsstory

Der Deal mit OpenAI ist mehr als nur PR – er definiert PayPals Rolle neu. Statt auf schiere Transaktionszahlen setzt das Unternehmen auf intelligente Zahlungsströme, personalisierte Angebote und Datenanalyse. Damit rückt PayPal in die Sphäre der Big Tech-Konzerne vor, die längst KI als Wachstumsmotor entdeckt haben.

Insider berichten, dass PayPal bereits intern KI-Modelle von OpenAI zur Prozessoptimierung einsetzt. Ziel: Betrugserkennung in Echtzeit, dynamische Preisgestaltung und automatisierte Kundenkommunikation. All das könnte die Marge langfristig erhöhen – und den Börsenwert wieder auf das Niveau von 2021 bringen.

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Euphorie an der Wall Street

An der Börse sorgte die Nachricht für ein Kursfeuerwerk. Die Aktie sprang zeitweise um über 15 Prozent nach oben und war der stärkste Wert im S&P 500. Analysten sprachen von einem „echten Befreiungsschlag“.

„PayPal zeigt, dass es noch innovativ sein kann“, sagt Mark Nelson von Morgan Stanley. „Die Kombination aus robusten Zahlen, KI-Strategie und erstmals gezahlter Dividende gibt dem Titel neues Leben.“

Viele Investoren sehen die Aktie jetzt wieder als Wachstumswert mit Turnaround-Potenzial. Nach Jahren der Unsicherheit könnte PayPal zum zentralen Akteur im entstehenden Markt des KI-Commerce werden – einer Symbiose aus Technologie, Daten und Geldfluss.

Ein Neustart mit Symbolkraft

PayPal hat die Trägheit der letzten Jahre abgestreift. Der Konzern, der einst den digitalen Zahlungsverkehr revolutionierte, erfindet sich neu – diesmal an der Schnittstelle zwischen Mensch, Maschine und Handel.

Was heute wie ein PR-Coup klingt, könnte sich als strategischer Wendepunkt erweisen. Der Schulterschluss mit OpenAI zeigt, wohin die Reise geht: in eine Zukunft, in der der Einkauf zum Gespräch wird – und PayPal das Vertrauen liefert, das dafür nötig ist.

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