17 Jahre Anlaufzeit finden ihren Höhepunkt in einer historischen Bestmarke.
Der Edelmetallfonds Hansagold hat die psychologisch und wirtschaftlich bedeutsame Schwelle von einer Milliarde US-Dollar überschritten. Diese Entwicklung ist weit mehr als eine symbolische Randnotiz im Fondsgeschäft; sie markiert eine signifikante Verschiebung im Anlegerverhalten.
Die Angst der Anleger treibt das Kapital massiv in den sicheren Hafen
Nico Baumbach und Stephan Lipfert haben mit ihrer Strategie einen Nerv getroffen.
Ursprünglich als Antwort auf die verheerende Finanzkrise 2008 konzipiert, erweist sich das Produkt im aktuellen Marktumfeld als Magnet für Investorengelder.
Das Jahr 2025 markierte dabei den entscheidenden Wendepunkt für die Anlageklasse. Gold gehörte zu den Top-Performern am Markt und musste sich in der Wertentwicklung lediglich dem kleinen Bruder Silber geschlagen geben.
Die Kombination aus signifikanten Kursgewinnen und hohen Mittelzuflüssen katapultierte das Fondsvolumen schließlich über die Milliarden-Hürde.

Physische Bestände und Lieferoptionen schaffen einen greifbaren Mehrwert
Der Fonds unterscheidet sich strukturell deutlich von reinen Papiergold-Lösungen.
Bis zu 60 Prozent des Vermögens fließen in Gold, wobei die Aufteilung strikt geregelt ist. Rund 30 Prozent lagern als physische Barren im Tresor, weitere 30 Prozent werden über physisch besicherte ETCs abgebildet.
Ergänzt wird dieses Kerninvestment durch eine Silber-Beimischung von etwa 20 Prozent, um die Korrelationseffekte im Edelmetallsektor optimal zu nutzen.
Ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal dürfte viele Skeptiker überzeugt haben. Investoren besitzen unter definierten Voraussetzungen die Option, sich das Gold bei einem Verkauf physisch ausliefern zu lassen, was die abstrakte Rendite greifbar macht.
Eine dreistellige Rendite in drei Jahren rechtfertigt das Risiko
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und validieren den Ansatz der Signal Iduna Asset Management.
Die USD-Klasse A des Fonds verzeichnete über einen Zeitraum von drei Jahren eine Performance von 102,75 Prozent. Diese Rendite wurde bei einer Volatilität von 12,00 Prozent erzielt, was für den Rohstoffsektor einen bemerkenswerten Wert darstellt. Das Erreichen der Milliarden-Grenze ist somit die logische Konsequenz einer funktionierenden Anlagestrategie, die Performancedruck standhält.
Experten raten zur strategischen Beimischung für langfristige Stabilität
Die Verantwortlichen sehen in dem Meilenstein keine kurzfristige Modeerscheinung.
Nico Baumbach empfiehlt je nach Risikoprofil eine Goldquote zwischen fünf und 20 Prozent. Stephan Lipfert von Punica Invest unterstreicht den Charakter als dauerhaften Stabilitätsbaustein. Wer Gold nur als taktisches Spielzeug betrachtet, verkennt laut den Managern dessen wahren Wert in der Portfolio-Konstruktion.
Ein Produkt, das in der Krise geboren wurde, hat sich als zeitloser Klassiker etabliert.


