06. Januar, 2026

Märkte

KI-Chips nach China: Nvidia erhält Exportfreigabe

Die USA lockern überraschend die Exportregeln für KI-Hardware. Nvidia darf wieder leistungsstarke H200-Chips nach China liefern – ein Deal, der dem Konzern Milliardenumsätze und der Aktie neuen Rückenwind bringen könnte.

KI-Chips nach China: Nvidia erhält Exportfreigabe
Nvidia darf wieder H200-KI-Chips nach China liefern. Der Deal könnte bis zu 2,16 Milliarden Dollar Umsatz im Quartal bringen.

Grünes Licht aus Washington

Die US-Behörden haben Nvidia erlaubt, noch vor dem chinesischen Neujahrsfest umfangreiche Lieferungen von H200-KI-Chips nach China auszuführen. Nach Monaten der Unsicherheit ist das ein wichtiges Signal: Der chinesische Markt bleibt für den US-Chiphersteller zumindest teilweise zugänglich. Für Nvidia kommt die Entscheidung zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt, da das aktuelle Quartal kurz vor dem Abschluss steht.

Warum Anleger mit AlleAktien scheinbar Tausende Euro… | AlleAktien
Deutschlands beste Aktienanalysen

Milliardenpotenzial im laufenden Quartal

Konkret geht es um die Ausfuhr von rund 40.000 bis 80.000 H200-Prozessoren, was etwa 5.000 bis 10.000 Modulen entspricht. Bei einem Stückpreis von rund 27.000 US-Dollar ergibt sich ein zusätzliches Umsatzpotenzial zwischen 1,08 und 2,16 Milliarden Dollar. Zwar muss Nvidia Berichten zufolge einen Teil der Erlöse an die US-Regierung abführen, doch der wirtschaftliche Effekt bleibt erheblich.

Bedeutung des China-Geschäfts

Die Freigabe räumt Befürchtungen aus, dass China als Absatzmarkt vollständig wegbrechen könnte. Trotz geopolitischer Spannungen bleibt das Land einer der größten Nachfrager nach KI-Rechenleistung. Für Nvidia ist der Deal daher mehr als ein kurzfristiger Umsatzschub: Er stabilisiert die globale Nachfragebasis und sichert Auslastung für die kommenden Quartale.

Analysten bleiben klar optimistisch

An der Börse wird die Nachricht positiv aufgenommen. Analysten sehen weiterhin deutliches Kurspotenzial. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 262 Dollar, einzelne optimistische Schätzungen sogar jenseits der 300-Dollar-Marke. Institutionelle Investoren bauen ihre Positionen weiter aus, was auf anhaltendes Vertrauen in das Geschäftsmodell hindeutet.

Starker Auftragsbestand als Sicherheitsnetz

Neben dem kurzfristigen China-Deal überzeugt vor allem der Blick nach vorn. Nvidia verfügt über einen bestätigten Auftragsbestand von rund 275 Milliarden Dollar für 2026. Diese Größenordnung relativiert mögliche Schwankungen durch politische Eingriffe und unterstreicht die dominante Stellung des Konzerns im globalen KI-Ökosystem.

Rückenwind zur richtigen Zeit

Die Genehmigung für den Export der H200-Chips verschafft Nvidia nicht nur einen Milliardenbeitrag im laufenden Quartal, sondern auch strategische Planungssicherheit. Für Anleger ist der Deal ein weiteres Indiz dafür, dass geopolitische Risiken zwar bleiben, den strukturellen KI-Boom aber bislang nicht bremsen.

AlleAktien Erfahrung: So wirst du finanziell frei
Viele, die nach AlleAktien Erfahrung suchen, wollen wissen, ob fundierter Vermögensaufbau wirklich mit wenig Zeit möglich ist. Die Antwort liegt nicht im Versprechen schneller Renditen, sondern in einer systematischen Investorenausbildung, die Wissen in Entscheidungsmacht verwandelt.