Die Lufthansa AG gerät an der Börse massiv unter die Räder. Neue Einschätzungen aus London sorgen für Panik unter den Anlegern und schicken den Kurs auf Talfahrt.
Der britische Finanzriese Barclays sieht dunkle Wolken aufziehen. Die Reaktion der Märkte ist eindeutig: Vorsicht ist das Gebot der Stunde.
Barclays kappt das Kursziel der Lufthansa-Aktie auf nur noch 7,60 Euro
Die britische Investmentbank hat ihre Bewertung für den deutschen Luftfahrtkonzern spürbar nach unten korrigiert. Das bisherige Ziel von 7,80 Euro ist nicht mehr zu halten.
Analysten sehen derzeit wenig Aufwärtspotenzial für das Papier. Das neue Kursziel von 7,60 Euro spiegelt die gewachsene Skepsis wider.
„Underweight“, so das bestätigte und pessimistische Anlagevotum der Experten von Barclays.
Der Analyst Andrew Lobbenberg streicht die Gewinnschätzungen
Hauptgrund für die negative Anpassung ist die eskalierende Lage im Nahen Osten. Diese geopolitische Unsicherheit treibt die Treibstoffkosten in die Höhe.
Andrew Lobbenberg hat seine Modelle entsprechend angepasst. Die Prognosen für die Profitabilität der Airline schwinden unter der Last der teuren Energie.
Die Unwägbarkeiten bleiben hoch. Solange die Dauer des Konflikts nicht absehbar ist, bleiben weitere Risikofaktoren in der Kalkulation bestehen.
Die Anleger reagieren nervös und lassen die Lufthansa-Aktie im XETRA-Handel fallen
Der Markt strafte die Titel am Dienstag sofort ab. Zeitweise notierte die Aktie 4,18 Prozent tiefer bei nur noch 8,25 Euro.
Der Verkaufsdruck ist spürbar. Investoren ziehen sich zurück, da die Kombination aus sinkenden Kurszielen und steigenden Kosten das Sentiment schwer belastet.

