In einer positiven Wendung für die Bergbauindustrie Äthiopiens übernimmt das chinesische Bergbauunternehmen Tibet Huayu Mining Co. die Federführung im Ausbau der Gold- und Kupferminen Mato Bula und Da Tambuk. Über die Silk Road Investments Co. Ltd. – eine hundertprozentige Tochterfirma – trägt Tibet Huayu sämtliche Kosten des Minenbaus. Eine erfreuliche Nachricht für alle Beteiligten und insbesondere für East Africa Metals (EAM), die sich auf eine 30-prozentige Nettogewinnbeteiligung der Produktion (abzüglich operativer Kosten) freuen können, sobald die kommerzielle Förderung beginnt.
Die Umsetzung erfolgt über das Joint Venture Tigray Resources Inc., an dem Tibet Huayu zu 70 Prozent und East Africa Metals zu 30 Prozent beteiligt sind. In der nördlichen Region Tigray, die zuletzt von regionalen Konflikten gezeichnet war, zeigt sich Optimismus: Mit der Unterzeichnung des Friedensabkommens von Pretoria im vergangenen November und der Gründung einer Betriebsbasis in Shire, ist der Weg für den Wiederaufbau der Betriebsaktivitäten nun frei.
Im Detail reichen die Vorbereitungen von der abgeschlossenen und überarbeiteten Machbarkeitsstudie für die simultane Entwicklung beider Minen über den Bau von Zufahrtsstraßen, für den Gespräche mit der lokalen Regierung bereits im Gange sind, bis hin zu Gemeindeversammlungen, die nicht nur die Zustimmung der Bundes- und Regionalregierungen, sondern auch die der lokalen Gemeinschaft sicherstellen.
Ein weiteres entscheidendes Signal für Kontinuität und Vorwärtsstreben ist die Bestätigung der Bergbaurechte durch das Bergbauministerium. Zudem ist für das Projekt Adyabo ein Bohrprogramm zur Überprüfung des Gebietes Halima Hill in Planung, welches noch vor Ende des zweiten Quartals diesen Jahres beginnen soll.
Die Lagerstätten Mato Bula und Da Tambuk im Projekt Adyabo gelten als reich an Goldvorkommen und zeigen eine vielversprechend hohe Sulfidierung. Die ursprünglichen wirtschaftlichen Bewertungen für beide Projekte deuten auf eine solide Wirtschaftlichkeit hin, wobei die Projekte bei einem Goldpreis von 1.325 US-Dollar jeweils beachtliche Kapitalrenditen und interne Zinsfüße versprechen.
Die Gruppe Huayu Mining, zu der Tibet Huayu gehört, ist seit 2016 an der Börse Shanghai gelistet und in Besitz bedeutender Anteile an verschiedenen Bergbauunternehmen, einschließlich des staatlichen größten Aluminium- und Goldbergbauunternehmens in Tadschikistan sowie einer Mehrheitsbeteiligung an Tigray Resources Incorporated PLC, dem Eigentümer der Minen Mato Bula und Da Tambuk.
East Africa Metals, das bedeutende Beteiligungen sowohl in Äthiopien als auch in Tansania vorweisen kann, zeichnet sich durch eine beträchtliche Investitionshistorie in die afrikanische Exploration und eine effiziente Ressourcenidentifikation aus. Führungsmitglieder und Investoren dürfen gespannt auf die nächsten Schritte im prosperierenden Bergbauabenteuer sein.