08. März, 2026

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Ölpreise steigen moderat aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Förderpolitik der Opec+

Ölpreise steigen moderat aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Förderpolitik der Opec+

Die Ölpreise sind am Dienstag moderat gestiegen, da Investoren gespannt auf das Treffen der Opec+ am Donnerstag warten. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Mittag 80,80 US-Dollar, was einem Anstieg von 82 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 79 Cent auf 75,65 Dollar.

Die Zukunft der Förderpolitik der Opec+ steht weiterhin im Vordergrund des Ölmarkts. Die rund zwanzig Staaten werden sich an diesem Donnerstag treffen, um über ihre Produktionsziele zu beraten. Ursprünglich war die Zusammenkunft für das vergangene Wochenende geplant, wurde jedoch wegen Unstimmigkeiten über die Förderung verschoben. Medienberichten zufolge sind vor allem die Produktionsziele afrikanischer Staaten strittig.

Der Disput erhöht den Druck auf den Förderverbund. Seit Ende September sind die Erdölpreise um mehr als 15 Prozent gesunken, hauptsächlich aufgrund von Konjunkturängsten und einem steigenden Angebot aus Nicht-Opec-Ländern wie den USA oder Brasilien. Die Opec+ hat bereits ihre Förderung begrenzt, angeführt von Saudi-Arabien, dem größten Ölgiganten. Es bleibt abzuwarten, ob Saudi-Arabien weiterhin den Großteil der Förderkürzungen übernimmt oder auf Unterstützung der anderen Förderländer drängt.