13. März, 2026

Märkte

Ölpreise nahezu unverändert trotz eskalierender Spannungen im Nahen Osten

Ölpreise nahezu unverändert trotz eskalierender Spannungen im Nahen Osten

Inmitten eskalierender Spannungen im Nahen Osten bleiben die Ölpreise weitgehend stabil. Nachdem Iran einen beispiellosen Angriff auf Israel startete und damit eine neue und brisantere Phase des Konflikts in der Region einläutete, verzeichnete der globale Rohöl-Benchmark Brent einen anfänglichen Anstieg um bis zu 0,7 Prozent auf 91,05 US-Dollar je Barrel im frühen asiatischen Handel. Anschließend stabilisierten sich die Kurse jedoch geringfügig im Minus.

Der Angriff, bei dem Iran am Wochenende über 300 Raketen und Drohnen abfeuerte, markierte das erste Mal, dass das Land direkt von seinem Territorium aus Angriffe auf Israel durchführte. Viele dieser Angriffe konnten jedoch mit Unterstützung von Israels Verbündeten, darunter die Vereinigten Staaten, abgefangen werden. Als Reaktion auf einen Luftschlag in Syrien, der hochrangige iranische Militäroffiziere das Leben kostete, scheint Iran nun mit dieser Aktion zu Vergeltungsmaßnahmen übergegangen zu sein.

Trotz der bedeutenden Entwicklungen im Nahen Osten und dem Potential für Unterbrechungen in der Ölversorgung, bleibt die Reaktion der Rohstoffmärkte auffällig zurückhaltend. Analysten beleuchten gerade die Widerstandsfähigkeit und das Gleichgewicht des Marktes, der sich aktuell von impulsiven Schocks weniger beeindrucken lässt als in früheren Jahren.