16. April, 2026

Wirtschaft

Nike setzt zum Stellenabbau im Zuge eines Sparprogramms an

Nike setzt zum Stellenabbau im Zuge eines Sparprogramms an

Der weltweit bekannte Sportartikel-Hersteller Nike hat angekündigt, im Rahmen eines umfangreichen Einsparvorhabens hunderte von Arbeitsplätzen zu streichen. Einem Bericht des Finanznachrichtendienstes Bloomberg zufolge bestätigte das Unternehmen am Donnerstag, dass rund zwei Prozent der globalen Belegschaft von dieser Maßnahme betroffen sein werden. Nach den aktuellsten Daten vom Ende des Monats Mai zählt der US-amerikanische Konzern etwa 83.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aus einer internen E-Mail des Nike-CEO John Donahoe, auf die sich die "Willamette Week" beruft, geht hervor, dass der Personalabbau nicht die Angestellten in den Nike-Verkaufsstellen und Verteilzentren treffen wird. Bereits im Dezember hatte Nike sein Vorhaben öffentlich gemacht, in den nächsten Jahren bis zu zwei Milliarden US-Dollar einzusparen. Der Markt für Sportartikel zeigt sich nach einem durch die Corona-Pandemie verursachten Boom nun abgekühlt, besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo Konsumenten aktuell weniger für Sportartikel ausgeben. Dies stellt Nike vor Herausforderungen und verstärkt den Druck durch die Rivalität mit Konkurrenzmarken wie Adidas und Puma.