10. Januar, 2026

Politik

Neue russische Mittelstreckenrakete verschärft Spannungen: Bundesregierung äußert deutliche Kritik

Die Bundesregierung hat den jüngsten Angriff auf die Ukraine und den Einsatz der neuen russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik mit scharfen Worten verurteilt. Der stellvertretende Regierungssprecher, Steffen Meyer, drückte bei einer Pressekonferenz seine tiefe Besorgnis über die zunehmende Aggression Russlands aus und bezeichnete den Angriff auf die zivile Infrastruktur in der westukrainischen Stadt Lwiw als einen weiteren unverantwortlichen Eskalationsschritt.

Meyer unterstrich, dass diese Handlungen als "symbolische Drohgebärden" zu verstehen seien, die jedoch ihren Zweck verfehlten, da das Verhalten Russlands in diesem Kontext voraussehbar sei. Die von Russland vorgebrachte Rechtfertigung, dass der Angriff eine Antwort auf einen vermeintlichen Anschlag auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin sei, wurde von der Bundesregierung als "reines Manöver" zurückgewiesen, wobei die Behauptungen als haltlos entlarvt wurden. Meyer stellte klar, dass solche Aktionen lediglich darauf abzielten, die internationale Gemeinschaft zu provozieren und die friedlichen Bemühungen der Ukraine zu unterminieren.

Im Verlauf der Pressekonferenz in Berlin hob Meyer hervor, dass der Raketenangriff während einer Phase stattgefunden habe, in der sowohl die Ukraine als auch die USA und Europa aktiv an einer intensiven Diplomatie zur Friedenssicherung arbeiteten. Trotz dieser bedauerlichen Ereignisse versicherte Meyer, dass die Entschlossenheit der Bundesregierung, die Ukraine im Kampf gegen die russische Aggression umfassend zu unterstützen, unerschütterlich bleibe. Er bekräftigte, dass Deutschland weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten werde, um die friedliche Lösung des Konflikts zu fördern und die Souveränität der Ukraine zu verteidigen.