In einer wegweisenden Lizenzvereinbarung hat die kanadische First Phosphate Corp. Zugang zur renommierten Phosphorsäuretechnologie von Prayon SA erhalten, einem führenden Unternehmen in diesem Bereich. Diese Vereinbarung erlaubt First Phosphate die Nutzung der Technologie zur Herstellung von Phosphorsäure in Handelsqualität mit einer beeindruckenden Kapazität von 600 Tonnen P2O5 pro Tag. Dabei ist die Technologie auf Apatit-Phosphat-Eruptivgestein spezialisiert, welches darüber hinaus auch hochreinen Gips liefert.
Im Zuge dieses Projekts wurde zudem Ballestra S.p.A., ein international anerkannter Technologielizenznehmer von Prayon, als technischer Dienstleister für die Planung und den Bau der neuen Phosphorsäureanlage in Kanada benannt. Dieses Vorhaben steht zudem in Verbindung mit Norfalco, einer Abteilung von Glencore Canada, die für die verlässliche Belieferung mit Schwefelsäure sorgen wird, womit die Produktionskette optimal abgestimmt ist.
Mit den genannten Vereinbarungen strebt First Phosphate an, jährlich 500.000 Tonnen Apatit in 190.000 Tonnen Phosphorsäure zu transformieren und damit seine Strategie der vertikalen Integration weiter zu verfolgen. First Phosphate richtet dabei einen besonderen Fokus auf die Herstellung von aktivem Kathodenmaterial für die boomende LFP-Batterieindustrie in Nordamerika. Laut John Passalacqua, CEO von First Phosphate, stärkt diese Lizenz die strategische Ausrichtung des Unternehmens, hochwertige Produkte innerhalb einer Kreislaufwirtschaft zu produzieren.