15. April, 2026

Politik

Mexikos Entschlossener Kurs gegen Irreguläre Migration: Erfolge und Herausforderungen

Mexikos Entschlossener Kurs gegen Irreguläre Migration: Erfolge und Herausforderungen

Die mexikanischen Sicherheitskräfte haben seit Oktober rund 475.000 irreguläre Migranten festgenommen, was auf verstärkte Maßnahmen gegen Jahresende hindeutet. Diese bemerkenswerte Zahl entspricht fast der Hälfte aller seit Beginn des Jahres festgenommenen 900.000 Migranten, wie die Regierung bereits zu Beginn des Monats mitteilte. Mexikos Modell zur Migrationskontrolle wird von Außenminister Juan Ramon de la Fuente als funktionierend und zufriedenstellend beschrieben, wenngleich er betont, dass es stets Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die Zahl der am Grenzübergang festgenommenen Migranten fiel Mitte Dezember um 81 % im Vergleich zum Vorjahr, was als Erfolg des modifizierten Ansatzes gewertet wird. Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte, dass der Anstieg der Festnahmen teilweise auf das Versprechen zurückzuführen sei, die Transitbewegungen durch Mexiko zu reduzieren. Dieses Versprechen wurde im Rahmen eines Anrufs mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump im November gegeben, als dieser mit einem 25-prozentigen Zoll auf Importe aus Mexiko drohte, falls die Nation den Zufluss von Migranten und Drogen nicht eindämme. Der Dialog mit Trump fand nach dessen Ankündigung statt, Kanada und Mexiko mit Zöllen zu belegen, falls der Drogentransport – vornehmlich Fentanyl – und die Migration nicht kontrolliert würden. Israel Ibarra vom Colegio de la Frontera Norte fügt hinzu, dass diese Maßnahmen ein Zeichen des kompromisslosen Ansatzes von Mexiko sind, den Transit in die USA einzudämmen.