11. Januar, 2026

Politik

Metsola fordert Unterstützung für Demonstranten im Iran auf

Roberta Metsola, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, hat kraftvolle Unterstützung und Ermutigung für die fortdauernden Protestbewegungen im Iran ausgesprochen. In einer leidenschaftlichen Botschaft, die über soziale Medien verbreitet wurde, wandte sie sich speziell an die mutigen Frauen, Mädchen, Studenten und Männer, die unermüdlich für ihre fundamentalen Rechte auf die Straßen gehen. Angesichts der strikten Internetsperren im Land hob Metsola hervor: "Ein Regime, das die Kommunikation konsequent unterdrückt, signalisiert damit eine tiefe Angst vor der eigenen Bevölkerung." Diese Aussage verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen der Regierung und den Bürgern.

Metsola richtete einen eindringlichen Appell an die iranische Regierung, den Weg für einen politischen und gesellschaftlichen Wandel zu ebnen. Sie betonte, dass der unveräußerliche Wunsch nach Freiheit jedem Menschen innewohnt und dass dieser Wunsch nicht länger unterdrückt werden sollte. Besonders würdigte sie die neu aufblühende Generation im Iran, die mit unerschütterlichem Mut für Würde und Menschenrechte kämpft. "Im Jahr 2026 ist das Streben nach Freiheit ein gerechtfertigtes und notwendiges Anliegen", stellte Metsola unmissverständlich klar.

Die Präsidentin des Europäischen Parlaments forderte darüber hinaus ein sofortiges Ende der Gewalt und rief zur Freilassung aller unschuldig Inhaftierten auf. Sie verurteilte die systematische Repression scharf und betonte die Notwendigkeit eines klaren gesellschaftlichen Übergangs. Um dem Nachdruck zu verleihen, appellierte Metsola an die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten, den diplomatischen Druck auf Teheran zu erhöhen. Trotz ihrer eindringlichen Worte blieb sie hinsichtlich der konkreten Maßnahmen, die den Druck auf die iranische Regierung verstärken könnten, vage. Sie unterstrich jedoch die dringende Verantwortung Europas, nicht nur die Missstände zu benennen, sondern auch proaktiv zu handeln.

Die Botschaft Metsolas kommt zu einer Zeit, in der globale Aufmerksamkeit für die Proteste im Iran zunimmt. Ihre Aussage soll nicht nur die Unterstützer innerhalb der EU motivieren, sondern auch globalen Handlungsdruck erzeugen. Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich die internationalen Bemühungen entwickeln werden, um dem iranischen Volk in seinem Kampf um Freiheit und Menschenrechte beizustehen.