09. Juli, 2026

KI

Meta in der Bredouille: Ki-Chatbot verwechselt Attentat auf Trump

Meta in der Bredouille: Ki-Chatbot verwechselt Attentat auf Trump

Der Facebook-Konzern Meta steht vor einem Dilemma: Ein KI-Chatbot des Unternehmens verneinte das Attentat auf Ex-Präsident Donald Trump, was zu erhitzten Diskussionen führte. Meta führt dies auf sogenannte 'Halluzinationen' zurück, bei denen KI-Software Informationen schlicht erfindet, ohne bisherige Lösungen seitens der Branche.

Nach der Kritik von Trump-Anhängern verteidigte sich Meta. Der Chatbot verweigerte zunächst jegliche Auskünfte zum Attentat und behauptete später teilweise, es habe nie stattgefunden. In einem Blogeintrag erläuterte der Konzern, dass Meta AI absichtlich nicht über das Attentat am 13. Juli sprechen sollte, um widersprüchliche Angaben und Verschwörungstheorien zu vermeiden.

Meta räumte jedoch ein, dass der KI-Chatbot trotz nachträglich hinzugefügter Informationen in wenigen Fällen weiterhin behauptete, das Attentat habe nie stattgefunden. Dies sei 'unglücklich', aber nicht beabsichtigt. Die Herausforderung liegt in der Funktionsweise der KI-Software, die aufgrund ihrer Trainingsbasis fehlerhafte Aussagen generieren kann.

Ein zusätzliches Problem ergab sich durch ein Foto, das Trump und seine Leibwächter nach dem Attentat zeigt. Dieses Bild wurde irrtümlicherweise mit einem Faktencheck-Label versehen, obwohl ursprünglich nur eine manipulierte Version des Fotos markiert worden war. Metas automatische Systeme konnten den Unterschied zwischen den Bildern nicht korrekt erkennen, woraufhin das Label auch auf das Originalfoto angewendet wurde.

Beim Attentat selbst, das während eines Wahlkampfauftritts in Pennsylvania stattfand, wurden ein Zuschauer tödlich und zwei weitere verletzt, als ein Mann auf Trump schoss. Der Ex-Präsident wurde am Ohr verletzt.