Die Lufthansa Group sieht sich gegenwärtig mit signifikanten Herausforderungen im Flugbetrieb konfrontiert, da ein außergewöhnlich heftiger Wintersturm auf die Vereinigten Staaten und Teile Kanadas zurast. Ein Sprecher der Airline vermeldete, dass insbesondere Flugverbindungen an die Ostküste der USA betroffen sind und entsprechende Flüge für den kommenden Sonntag gestrichen wurden. Darüber hinaus sind Verspätungen sowie der komplette Ausfall einzelner Flüge nicht auszuschließen, da der genaue Verlauf des Sturms nach wie vor unvorhersehbar ist. Infolgedessen konnten noch keine präzisen Angaben zur Zahl der betroffenen Verbindungen und Passagiere gemacht werden. Reisende, die von möglichen Änderungen betroffen sind, werden proaktiv mittels E-Mail-Updates über den aktuellen Stand der Lage informiert.
Flugverbindungen zu Zielen im Süden, Nordwesten und Westen der Vereinigten Staaten sowie nach Kanada sind den gegenwärtigen Prognosen zufolge nicht beeinträchtigt und sollen planmäßig durchgeführt werden. Über die Landesgrenzen hinaus herrscht jedoch eine angespannte Erwartungshaltung, da der Sturm als einer der heftigsten Winterstürme der jüngeren Vergangenheit gilt. Laut Berichterstattungen von ABC News stehen über 180 Millionen Menschen in erhöhter Alarmbereitschaft. Bereits 18 US-Bundesstaaten, darunter New York und Texas, haben auf die extremen Wetterbedingungen reagiert und den Notstand ausgerufen.
Medienberichte zeigen Bilder von weitgehend geleerten Supermarktregalen sowie von Notunterkünften, die in Vorbereitung auf den Sturm eingerichtet wurden. Der Sturm könnte eine geografische Distanz von etwa 3.000 Kilometern, von New Mexico bis nach Maine, überqueren. Die CNN warnt eindringlich vor den verheerenden Eis- und Schneekonditionen, unter denen Millionen Menschen zu leiden haben werden.