10. Mai, 2026

Wirtschaft

Lichtblick für Autofahrer: Kosteneinsparungen bei Kfz-Versicherungen in Sicht

Lichtblick für Autofahrer: Kosteneinsparungen bei Kfz-Versicherungen in Sicht

Eine lang erwartete Entlastung kommt auf britische Autofahrer zu, da die Kosten für Kfz-Versicherungen voraussichtlich um durchschnittlich £50 sinken könnten. Diese Entwicklung folgt aus einer Änderung des sogenannten Personal Injury Discount Rates (PIDR) in England und Wales, welcher zur Berechnung von Entschädigungszahlungen bei schweren Verletzungen herangezogen wird.

Der PIDR berücksichtigt die möglichen Renditen, die Opfer aus dem angelegten Entschädigungskapital erwarten können. Zum 11. Januar 2025 tritt ein neuer Satz von 0,5% in Kraft, der auf verbesserte Anlagemöglichkeiten zurückgeht. Zuvor lag der Satz bei minus 0,25%. Diese Anpassung bewirkt nicht nur günstigere Bedingungen für Versicherer, sondern könnte auch den Wettbewerb im Kfz-Versicherungsmarkt beleben.

Laut PwC-Experten könnten die Prämien aufgrund dieser Änderung im Schnitt um £50 fallen. Mohammad Khan, Leiter der Sparte Sachversicherungen bei PwC UK, kommentierte: "Diese Änderung ist eine gute Nachricht für Fahrer, da sie die Konkurrenz im Kfz-Versicherungsmarkt weiter anheizen wird."

Ein Sprecher der Association of British Insurers (ABI) begrüßte die Neuerung und hob hervor, dass der Schritt die verbesserten Marktbedingungen widerspiegelt. Er warnte jedoch vor übermäßiger Kompensation, die insbesondere junge Fahrer treffen könnte.

Laut einer ABI-Studie lag die durchschnittliche Kfz-Versicherungsprämie von Juli bis September bei £612, ein Rückgang um 2% im Vergleich zu den vorherigen drei Monaten.

Zusammengefasst deutet der aktuelle Wandel auf eine weitere Erholung im Versicherungssektor hin, auch wenn Herausforderungen, wie steigende Material- und Arbeitskosten, bestehen bleiben.