07. Januar, 2026

Politik

Kritik wächst: USA unter zunehmendem Druck nach Festnahme von Maduro

In einem bemerkenswerten und beispiellosen Vorgang haben die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika Nicolás Maduro, den weithin umstrittenen Präsidenten Venezuelas, zusammen mit seiner Ehefrau festgenommen. Diese Aktion erfolgte im Anschluss an eine militärische Offensive der USA gegen das südamerikanische Land, was erhebliche Kontroversen in der internationalen Gemeinschaft zur Folge hatte. Bei einer dringend einberufenen Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen stieß das US-Vorgehen auf scharfe Kritik. Vor allem Venezuela, Russland und China verurteilten den Angriff als völkerrechtswidrig.

Der in New York gegen Maduro erhobene Vorwurf betrifft schwere Drogendelikte. Trotz der schweren Anklage plädierte Maduro vor Gericht auf nicht schuldig. Die venezolanische Regierung, unterstützt durch Russland und China, forderte die Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates und argumentierte, der militärische Angriff der USA gefährde den regionalen und globalen Frieden, indem er gegen die UN-Charta verstoße.

Eine Reihe weiterer Staaten, darunter Kuba, Iran, Uganda als Vertreter der Blockfreien Bewegung und Kolumbien, schlossen sich dieser Kritik an. Sie bezeichneten die Festnahme Maduros und seiner Frau als unrechtmäßige "Entführung" und verlangten deren sofortige Freilassung. Diese Staaten warnten klar und deutlich vor dem gefährlichen Präzedenzfall, der die internationale Ordnung nachhaltig destabilisieren könnte.

Im Gegensatz dazu unterstützten Länder wie das Vereinigte Königreich, einige Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Panama und Chile weder Maduros Herrschaft noch den Angriff der USA. Stattdessen forderten sie eine interne Lösung zur Demokratisierung Venezuelas. Die USA verteidigten ihre Maßnahmen gegen Maduro, indem sie ihn als "Drogenterroristen" bezeichneten und darauf hinwiesen, dass Maduros Wiederwahl von vielen Nationen bereits als illegitim abgelehnt worden sei.

Indes wuchs in Dänemark und Grönland die Sorge über mögliche weiterreichende territorialen Ansprüche seitens der USA. Dänemark bekräftigte unverzüglich die Unantastbarkeit seiner Landesgrenzen, während US-Präsident Trump die strategische Bedeutung Grönlands für die Vereinigten Staaten hervorhob. Diese Äußerungen führten zu Bedenken über mögliche künftige Aktionen der USA und verstärkten die ohnehin schon erhöhte Anspannung in der Region.