14. März, 2026

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Kraftstoffpreise erreichen neue Hochs – April setzt Autobesitzer unter Druck

Kraftstoffpreise erreichen neue Hochs – April setzt Autobesitzer unter Druck

Der Frühling bringt nicht nur blühende Landschaften, sondern auch spürbar höhere Preise an den Zapfsäulen – insbesondere für die Benzinliebhaber unter den Autofahrern. Eine aktuelle Analyse des ADAC hat ergeben, dass der Monat April die Rekordmarke für das Jahr 2023 setzte: Fahrer eines Benziners mussten durchschnittlich 1,851 Euro pro Liter Super E10 bezahlen, das sind 7,4 Cent mehr als noch im März. Der Anstieg gegenüber dem Jahresbeginn fällt sogar noch deutlicher aus: Im Januar mussten Autofahrer für die gleiche Menge Treibstoff noch 11,9 Cent weniger auf den Tisch legen. Damit setzt sich der Preistrend bei Benzin kontinuierlich nach oben fort.

Währenddessen zeigt sich bei Diesel eine andere Entwicklung. Obwohl auch hier die Preise im April im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Cent angestiegen sind, lag der Durchschnittspreis von 1,731 Euro pro Liter geringfügig unter dem Februarniveau. Dieselkraftstoff war somit im April nicht nur billiger als Benzin, sondern hielt sich auch stabiler.

Ein Blick auf die günstigsten Tage für den Tankstopp offenbart einen deutlichen Unterschied zwischen den Kraftstoffarten: Am 1. April konnten Besitzer von Benzinfahrzeugen E10 am preiswertesten erwerben, zu einem Preis von 1,832 Euro pro Liter. Dieselkraftstoff erreichte am 30. April mit 1,696 Euro pro Liter seinen günstigsten Stand.

Zum Vergleich liegen aktuellere Werte vor: Am 1. Mai, dem Tag nach der Untersuchung, mussten Autofahrer für E10 bereits 1,859 Euro und für Diesel 1,700 Euro pro Liter zahlen – eine Erhöhung, die darauf hindeutet, dass die Preisentwicklung an den Tankstellen volatil bleibt.

Die Schwankungen der Kraftstoffpreise sind ein komplexes Zusammenspiel aus globalen Ölmärkten, politischen Ereignissen und saisonbedingten Veränderungen und sorgen immer wieder für Diskussion im Alltag der Autofahrer.