Kent hat eine bedeutsame globale Rahmenvereinbarung im Bereich Engineering, Beschaffung und Baumanagement (EPCm) mit dem Energieunternehmen BP abgeschlossen. Die Kooperation eröffnet für Kent die Möglichkeit, als strategischer Partner die unterschiedlichen Projektservices über BPs globales Asset-Portfolio hinweg zu erbringen. Dabei wurden Optionen für zwei Verlängerungen um jeweils zwei Jahre vereinbart, was die Bedeutung der Zusammenarbeit unterstreicht.
Im Rahmen dieser Vereinbarung bietet Kent ein umfassendes Spektrum an EPCm-Dienstleistungen an, die den gesamten Lebenszyklus der BP-Assets abdecken. Dies schließt die Durchführung kleinerer und größerer Projekte sowie geringfügige Modifikationen, sowohl an Land als auch auf See, ein. Bereits bestehende Verträge von Kent mit BP, die konzeptionelle Planungsdiensten sowie ein globales Inbetriebnahmerahmenabkommen beinhalten, werden durch diese neue Vereinbarung sinnvoll ergänzt.
John Gilley, CEO von Kent, hob die Bedeutung dieses Vertrags hervor und betonte, dass dies ein wesentlicher Meilenstein für das Unternehmen sei. Er würdigte die starke und wertvolle Beziehung zu BP und die globale Reichweite von Kent in der Projektdurchführung. Gilley sieht in der Vertriebsregelung eine perfekte Übereinstimmung mit Kents Strategie, langfristige Partnerschaften aufzubauen, und freut sich darauf, BP auf ihrem Weg der Energiegewinnung zu unterstützen, indem sie qualitativ hochwertige, sichere und nachhaltige Lösungen anbieten.
BP hatte im Oktober gemeldet, dass das Nettoergebnis im dritten Quartal 2024 erheblich um 31,1 % auf 2,26 Milliarden US-Dollar (1,78 Milliarden Pfund) gesunken ist. Dies war zurückzuführen auf schwächere Raffineriemargen, weniger effektiven Ölhandel und reduzierte flüssige Realisationen, während jedoch höhere Gasrealisierungen einen gewissen Ausgleich boten. Der Gesamtumsatz belief sich im gleichen Quartal auf 48,33 Milliarden US-Dollar und stellte damit einen Rückgang von 10,5 % im Vergleich zu 54,01 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal 2023 dar.
Im November verkündete BP im Namen der Partner des Tangguh-Produktionsaufteilungsvertrags die endgültige Investitionsentscheidung für das 7 Milliarden US-Dollar teure Tangguh Ubadari Projekt zur Kohlendioxidabscheidung, -nutzung und -speicherung. Mit diesem Projekt in Indonesien sollen etwa drei Billionen Kubikfuß zusätzlicher Gasressourcen erschlossen werden, um der steigenden Energienachfrage in Asien gerecht zu werden.