08. Januar, 2026

Politik

Kai Wegner in Turbulenzen: Stromausfall, sportliche Aktivitäten und politische Diskussionen

Der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sieht sich aktuell mit Kritik konfrontiert, nachdem bekannt wurde, dass er während eines großflächigen Stromausfalls in der Hauptstadt Tennis gespielt hatte. Der Stromausfall betraf am ersten Tag etwa 45.000 Haushalte. In einem Statement räumte der CDU-Politiker ein, dass sein Verhalten in dieser kritischen Lage ungeschickt gewesen sei.

In einem Interview mit der RBB-'Abendschau' erklärte Wegner, dass er am darauffolgenden Sonntag intensiv bemüht gewesen sei, die Situation durch Koordination der notwendigen Maßnahmen zu bewältigen. Zugleich drückte er sein Bedauern darüber aus, dass er nicht bereits am Samstag umfassend Auskunft über seine Aktivitäten gegeben habe.

Laut Wegner erhielt er am Samstagmorgen eine Nachricht über einen Brand, der die Stromleitungen beschädigt hatte. Umgehend habe er den Kontakt zur Innensenatorin aufgenommen und erste strategische Porgramme in die Wege geleitet. Um seine geistige Stärke in dieser Stresssituation zu erhalten, habe er sich eine kurze sportliche Pause gegönnt, die seine Konzentration für die bevorstehenden Herausforderungen wiederherstellte.

Trotz der Kritik ließ Wegner gegenüber Forderungen aus den Reihen der Opposition, sein Amt niederzulegen, keine Zweifel an seiner Verbleibensabsicht aufkommen. Er betonte die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen und versicherte, dass Berlin die Krisensituation durch gute Teamarbeit meistern konnte. Schließlich konnte nach fünf Tagen der Normalzustand wiederhergestellt werden, indem bis zu 100.000 betroffene Bürgerinnen und Bürger erneut mit Strom und Wärme versorgt wurden.