18. März, 2026

Politik

Japan sagt der Ukraine finanzielle Unterstützung bei Verteidigung zu

Japan sagt der Ukraine finanzielle Unterstützung bei Verteidigung zu

Die japanische Außenministerin Yoko Kamikawa hat bei ihrem Besuch in Kiew der Ukraine Unterstützung im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg zugesichert. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba gab Kamikawa bekannt, dass Japan 37 Millionen US-Dollar in einen Nato-Fonds einzahlen werde. Diese finanziellen Mittel sollen der ukrainischen Luftverteidigung zugute kommen und in Systeme zur Drohnenerkennung investiert werden.

Der russische Angriffskrieg belastet die Ukraine seit Monaten, vor allem durch großflächige Kampfdrohnen-Angriffe. Japan unterstützt die Ukraine bereits seit längerer Zeit im Kampf gegen die russische Invasion und hat im Einklang mit dem Westen auch Sanktionen gegen Russland verhängt. Im Rahmen der Unterstützung waren bereits Kamikawas Vorgänger Yoshimasa Hayashi sowie Ministerpräsident Fumio Kishida zu Gesprächen in der Ukraine.

Allerdings verbietet Japans pazifistische Verfassung die direkte Lieferung von Waffen an die Ukraine. Aus diesem Grund fließt die Unterstützung in den Nato-Fonds, der dann entsprechend genutzt wird, um die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken.

Die finanzielle Zusage Japans stellt eine bedeutende und willkommene Unterstützung für die Ukraine dar. Sie ermöglicht es dem Land, die eigene Verteidigung auszubauen und besser auf die Bedrohungen zu reagieren. Die Ukraine ist damit im Kampf gegen die russische Aggression nicht allein gelassen, sondern erhält Unterstützung von internationaler Seite.