18. März, 2026

Politik

Irland mahnt nach Angriffen Irans zur Mäßigung

Irland mahnt nach Angriffen Irans zur Mäßigung

In einer aktuellen Stellungnahme hat Simon Harris, der erst kürzlich ins Amt des irischen Ministerpräsidenten eingeführte Regierungschef, die jüngsten Angriffe des Iran auf Israel aufs Schärfste verurteilt und alle beteiligten Parteien zur Zurückhaltung aufgefordert. Simon Harris äußerte sich am Samstag über die soziale Plattform X (ehemals Twitter) zur Lage und rief dazu auf, weitere militärische Aktionen und die daraus resultierenden Verheerungen zu verhindern.

Sein Außenminister Micheál Martin nannte die Attacken eine Bedrohung für den Weltfrieden, die dem palästinensischen Anliegen keinen Dienst erweisen und dem Ende des Leidens in Gaza nicht näherbringen würden. Die Äußerungen Martins wurden in einer Mitteilung veröffentlicht.

Der Fokus liegt dabei auch auf der jüngsten Vergangenheit: Irland hat bereits Israels Vorgehen im Gazastreifen nach einer terroristischen Attacke durch die Hamas am 7. Oktober 2023 stark verurteilt. Im Kontext dieser Ereignisse hat sich Außenminister Micheál Martin für eine Zweistaatenlösung ausgesprochen und die Absicht Irlands bekundet, Palästina demnächst offiziell als Staat anzuerkennen. Laut Medienberichten ziehen auch andere EU-Staaten, darunter Spanien, eine solche Anerkennung in Erwägung, welche jedoch im Zusammenspiel mit einer anzuschiebenden Friedensinitiative erfolgen soll.