21. Januar, 2026

Technologie

Iran Verhindert Einsatz von Starlink: Erfolg im Vorgehen gegen unautorisierte Satelliteninternet-Dienste

Die iranischen Sicherheitsbehörden haben kürzlich einen bedeutenden Durchbruch im Kampf gegen unerwünschte Internetkommunikation verkündet. Laut Berichten des staatlichen Rundfunks sollen etwa 40.000 Geräte des Satelliten-Internetdienstes Starlink, betrieben von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX, deaktiviert worden sein. Es bleibt jedoch sowohl ungeklärt als auch unabhängig nicht überprüfbar, ob diese Geräte tatsächlich beschlagnahmt wurden oder auf anderem Wege ihre Funktion verloren haben.

In derselben Erklärung erneuerte die iranische Regierung ihre schweren Vorwürfe gegen Israel und die Vereinigten Staaten und beschuldigte diese Länder, terroristische Aktivitäten im Iran zu fördern. Darüber hinaus bewertet die iranische Staatsführung die jüngsten, groß angelegten Massenproteste, die sich gegen ihre restriktive Regierungsführung richten, als extern beeinflusst oder gesteuert, was die angespannte politische Lage im Land weiter anheizt.

Starlink basiert auf einem umfangreichen Netzwerk von Tausenden Satelliten und erfordert den Einsatz spezieller flacher Antennen, die im Iran verboten sind. Experten schätzen, dass bis zu 50.000 solcher Terminals ins Land geschmuggelt wurden. Für die Nutzer dieser Technik besteht ein erhebliches Risiko, da ihnen hohe Strafen und mehrjährige Haftstrafen drohen. Seit dem Ausbruch der jüngsten Protestwelle am 8. Januar hat die iranische Regierung den Zugang zum Internet stark eingeschränkt, was die Bedeutung alternativer Kommunikationswege wie Starlink enorm erhöht. In einem Land, in dem die öffentliche Kommunikation stark überwacht und vielfach zensiert wird, wird Starlink als ein wertvolles, wenn auch riskantes, Mittel zur freien Meinungsäußerung und Informationsaustausch betrachtet.