Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat mit der Etablierung eines sogenannten "Friedensrats" international für Aufsehen gesorgt. Dieses neu geschaffene Gremium, das es sich zum Ziel gemacht hat, die globale Friedenspolitik grundlegend zu verändern, erlaubt es Ländern, durch eine jährliche Zahlung von einer Milliarde US-Dollar eine unbegrenzte Mitgliedschaft zu erwerben. Diese erheblichen finanziellen Anforderungen sind Teil eines strategischen Plans, der darauf abzielt, neue Maßstäbe in der internationalen Friedensförderung zu setzen und gleichzeitig eine exklusive Gemeinschaft gleichgesinnter Nationen zu etablieren. Die "Times of Israel" hat die Charta des Rates publiziert, die weltweit auf reges Interesse stößt und kontrovers diskutiert wird.
Der Friedensrat plant, seine Aktivitäten über die Deeskalation und den Wiederaufbau des Gazastreifens hinaus auf internationale Krisengebiete und schwelende Konflikte zu erweitern. Diese ehrgeizige und umfassende Herangehensweise hat Bedenken hervorgerufen, der Rat könne sich möglicherweise als eine Alternative oder gar Konkurrenz zur UNO etablieren. Insbesondere in Anbetracht von Trumps wiederholten kritischen Äußerungen zur Effizienz der Vereinten Nationen. Laut Präambel der Ratscharta werden dauerhafte Friedenslösungen durch pragmatische Entscheidungen, vernünftige Lösungen und den Mut zur Innovation erreicht.
Der Gazastreifen steht im Mittelpunkt der initialen Bemühungen des Friedensrats, wobei der Fokus auf langfristigem Frieden und der Entwaffnung der Hamas liegt. Diese Initiative bildet den Kern von Trumps umfassenderem Plan zur Stabilisierung der Region. Im Rahmen einer ersten Phase hat Trump hochrangige Staats- und Regierungschefs, darunter Recep Tayyip Erdogan (Türkei), Abdel Fattah al-Sisi (Ägypten), Javier Milei (Argentinien) und Viktor Orban (Ungarn), eingeladen, an diesem weitreichenden Projekt teilzunehmen und ihre Unterstützung zu bekunden.
Bemerkenswert ist, dass Donald Trump persönlich die Leitung des Friedensrats übernimmt und die Mitgliedschaft von seinen persönlichen Einladungen abhängig macht. Die reguläre Mitgliedschaft ist auf eine Laufzeit von drei Jahren befristet, es sei denn, die vorgenannte finanzielle Beteiligung wird erfüllt. Jede Änderung an der Charta erfordert eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Mitgliedsstaaten sowie die Genehmigung durch den Vorsitzenden. Der Entwurf sieht zudem vor, dass der Rat nach alleinigem Ermessen Trumps aufgelöst werden kann, was seine weitreichende Kontrolle und flexible Steuerung des Gremiums unterstreicht.