In Marokko zeigt sich eine leichte Steigerung der Inflationsrate. Nach aktuellen Angaben der staatlichen Statistikbehörde stieg die jährliche Teuerungsrate im November auf 0,8%, verglichen mit 0,7% im Vormonat. Dieser Zuwachs unterstreicht die Bemühungen des Landes, die wirtschaftliche Stabilität zu wahren, während sich die Welt weiterhin in einem komplexen wirtschaftlichen Umfeld befindet.
Im Vergleich zum Oktober verzeichneten die Verbraucherpreise insgesamt einen leichten Rückgang von 0,2%. Dies deutet darauf hin, dass trotz moderat steigender Jahresinflation auf monatlicher Basis ein Rückgang zu beobachten ist. Hauptsächlich trugen Nahrungsmittel mit einem Plus von 0,8% im Jahresvergleich zu dieser Entwicklung bei, während die Preise für nicht-essenzielle Güter um 0,7% anzogen.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Kerninflation, die volatilere Güter wie Nahrungsmittel ausklammert. Diese stieg im Monatsvergleich um 0,2% und im Jahresvergleich um 2,6%. Dies zeigt, dass die grundlegenden Preisbewegungen in der Wirtschaft nach wie vor aktiv sind und sich von den spezifischen Schwankungen bei Nahrungsmitteln abheben.
Die Zentralbank Marokkos rechnet damit, dass die Inflation im gesamten Jahr durchschnittlich bei 1% liegen wird. Damit erwartet sie eine deutliche Beruhigung gegenüber dem Vorjahr, als die Inflationsrate noch bei 6,1% gelegen hatte.