06. Mai, 2026

Wirtschaft

Inflation bleibt hartnäckig: Verbraucherpreise im November gestiegen

Inflation bleibt hartnäckig: Verbraucherpreise im November gestiegen

Die Verbraucherpreise verzeichneten im November einen weiteren Anstieg, wobei insbesondere die Lebensmittelpreise mit ihrem größten Anstieg seit fast zwei Jahren in den Fokus rückten. Dies unterstreicht den anhaltenden Druck auf die Haushaltskassen durch die Inflation.

Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich um 2,7 %, eine leichte Zunahme gegenüber den 2,6 % im Oktober, berichtete das Bureau of Labor Statistics am Mittwoch. Insbesondere die Preise für Lebensmittel erhöhten sich im Monatsverlauf um 0,5 %, was den größten monatlichen Anstieg seit Januar 2023 darstellt.

Obwohl die Inflation seit ihrem Höchststand von 9,1 % im Jahresvergleich im Juni 2022 deutlich nachgelassen hat, bleibt sie über dem von der US-Notenbank angestrebten Ziel von 2 %. Der November war der zweite Monat in Folge, in dem der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich anstieg.

Dennoch wird allgemein erwartet, dass die Fed auf ihrem letzten politischen Treffen des Jahres am kommenden Mittwoch den Leitzins senkt. Laut dem FedWatch-Tool der CME Group preisen Händler mittlerweile mit einer 96%igen Wahrscheinlichkeit eine Senkung um einen Viertelpunkt in der kommenden Woche ein, verglichen mit einer 86%igen Wahrscheinlichkeit vor Veröffentlichung des Inflationsberichts.

Die Kerninflation, die die schwankungsanfälligen Preise für Lebensmittel und Energie ausschließt, stieg im Jahresvergleich um 3,3 %, was dem Wert im Oktober entspricht und im Einklang mit den Erwartungen steht.

Ökonomen und politische Entscheidungsträger richten ihr Augenmerk verstärkt auf die Kerninflationsrate, da die Preise für Lebensmittel und Energie oft aus Gründen schwanken, die nicht mit den breiteren Inflationstrends zusammenhängen. Ein Anstieg der Gebrauchtwagenpreise um 2 % zwischen Oktober und November war ein wesentlicher Treiber der Kerninflation.