05. März, 2026

Wirtschaft

Infineon kündigt Jobabbau in Regensburg an

Infineon kündigt Jobabbau in Regensburg an

Der deutsche Technologiekonzern Infineon steht vor einer Umstrukturierung, die mit ersten Kürzungen der Belegschaft in Regensburg einhergeht. Mehrere hundert Stellen werden im Zuge eines umfassenden Sparprogramms gestrichen, nachdem das Unternehmen zuvor seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr herunterkorrigieren musste. Diese Entwicklungen folgen auf einen Bericht des Bayerischen Rundfunks, der die bevorstehenden Einschnitte antizipierte.

Infineon kommunizierte gegenüber seiner Belegschaft am siebten Mai, dass der geplante Stellenabbau eine erhebliche Anzahl, nämlich eine mittlere dreistellige Zahl an Beschäftigten in der ostbayerischen Stadt betreffen wird. Hauptaugenmerk des Abbaus liegt auf den Produktionsbereichen des Standortes. Trotz des geplanten Stellenabbaus bekräftigt ein Sprecher des Unternehmens die Absicht, Entlassungen zu vermeiden, wobei man auf Instrumente wie die natürliche Fluktuation, das Angebot von Altersteilzeit sowie freiwillige Aufhebungsverträge zurückgreifen werde.

Regensburg wird weiterhin eine tragende Säule in Infineons Innovationsstrategie darstellen und eine zentrale Rolle für die Zukunftsausrichtung des Konzerns spielen. Derzeit beschäftigt der Konzern rund 3100 Mitarbeiter am Standort Regensburg. Die Nachricht von den geplanten Umstrukturierungen unterstreicht die Herausforderungen, denen sich die Halbleiterindustrie in einem volatilen wirtschaftlichen Umfeld gegenübersieht.