06. Mai, 2026

Wirtschaft

ICAI stärkt Forschungslandschaft mit neuem Zentrum in Hyderabad

ICAI stärkt Forschungslandschaft mit neuem Zentrum in Hyderabad

Das Institute of Chartered Accountants of India (ICAI) hat seinen neuen Forschungsstandort im Centre of Excellence (CoE) in Hyderabad, Telangana, erfolgreich eröffnet. Dies berichtet die Press Trust of India. Die Leitung des Zentrums wurde Nupur Pavan Bang anvertraut, die sowohl als Direktorin als auch als Dekanin fungieren wird. Das Forschungszentrum wird sich mit Themen wie den Haushaltsplänen von Union und Ländern, der finanziellen Bildung sowie der Rolle von Wirtschaftsprüfern in der Politikgestaltung und Governance befassen. Mit dieser Initiative möchte das ICAI zur Verbesserung der Geschäftstätigkeiten in Indien beitragen. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sollen an die Regierung gemeldet werden. Bereits jetzt betreibt das ICAI zwei Zentren in Hyderabad und Jaipur. Bis Januar 2025 ist die Eröffnung eines dritten Standorts in Kolkata geplant. Zur weiteren Stärkung von Forschung, Innovation und Kompetenzentwicklung sollen in den kommenden drei Jahren acht weitere CoEs im gesamten Land etabliert werden. ICAI-Präsident Ranjeet Kumar Agarwal betont, dass durch hochmoderne Forschungs- und Entwicklungsinfrastrukturen entscheidende Beiträge zur politischen und strategischen Entscheidungsfindung geleistet werden sollen. Dadurch werden auch Chancen für Studenten und Fachleute weltweit geschaffen und das Ziel verfolgt, die Mitglieder in Fähigkeiten zu stärken und deren Qualifikationen zu verbessern. Im aktuellen Monat hat das ICAI auch seine Disziplinarmaßnahmen gegen Mitglieder, die sich eines beruflichen Fehlverhaltens schuldig gemacht haben, verschärft. Dies ist eine Reaktion auf vorherige Kritikpunkte an ihrem Disziplinarrekord, die zur Gründung der National Financial Reporting Authority (NFRA) führte, welche Prüfer und Prüfungsfirmen großer und börsennotierter Unternehmen überwacht. Das ICAI, als gesetzliche Instanz durch einen Parlamentsbeschluss entstanden und dem Ministerium für Unternehmensangelegenheiten unterstellt, zählt zurzeit etwa 985.000 Studenten und über 400.000 Mitglieder.