03. Februar, 2026

Wirtschaft

Hugo Boss: Umsatzprognose reduziert, Effizienzmaßnahmen zeigen positive Wirkung

Die renommierte Modemarke Hugo Boss zeigt sich hinsichtlich ihrer Prognosen für das Geschäftsjahr 2025 vorsichtig zurückhaltend. Das Unternehmen geht davon aus, dass sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) voraussichtlich an der unteren Grenze der zuvor prognostizierten Bereiche liegen werden. Konkret erwartet Hugo Boss einen Umsatz zwischen 4,2 und 4,4 Milliarden Euro sowie ein Ebit in der Spanne von 380 bis 440 Millionen Euro. Als wesentliche Gründe für diese verhaltenen Erwartungen werden die derzeitigen ökonomischen Unsicherheiten sowie die negativen Effekte von Wechselkursschwankungen angeführt.

Im dritten Quartal, das kürzlich abgeschlossen wurde, verzeichnete das Modeunternehmen einen Umsatzrückgang von vier Prozent auf 989 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Es sei jedoch zu erwähnen, dass der rückläufige Umsatz währungsbereinigt lediglich ein Minus von einem Prozent betrug. Besondere Aufmerksamkeit verdient die regionale Umsatzentwicklung: Während die Märkte in Europa und der Region Asien/Pazifik Rückgänge verzeichneten, erzielte Hugo Boss in den amerikanischen Märkten eine positive Entwicklung. Insbesondere der US-Markt zeigte moderates Wachstum, während in Lateinamerika ein beeindruckendes zweistelliges Plus erwirtschaftet wurde.

Erfreulich ist die Verbesserung der Bruttomarge, die durch ein aktuelles Sparprogramm um einen Prozentpunkt auf nunmehr 61,2 Prozent gesteigert werden konnte. Trotz der Herausforderungen blieb das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stabil bei 95 Millionen Euro. Darüber hinaus konnte der Nettogewinn dank eines verbesserten Finanzergebnisses um sieben Prozent auf 60 Millionen Euro erhöht werden. Insgesamt lagen diese Quartalszahlen im Einklang mit den Erwartungen der Analysten und zeugen von einer stabilen Geschäftsentwicklung trotz der vorhandenen wirtschaftlichen Herausforderungen.