16. Februar, 2026

Politik

Hillary Clinton warnt vor einer Allianz autokratischer Staaten über den Atlantik hinweg

Beim renommierten "World Forum 2026", das parallel zur Berlinale in Berlin von der Stiftung Cinema for Peace veranstaltet wird, hat die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton eine eindringliche Warnung ausgesprochen. In ihrer Rede thematisierte sie die drohende Gefahr eines "transatlantischen Bündnisses der Autokratie", welches die fundamentalen demokratischen Werte in Europa und den Vereinigten Staaten untergraben könnte. Ihrer Analyse zufolge befindet sich im Zentrum dieser Bedrohung der russische Präsident Wladimir Putin, der solche antidemokratischen Bestrebungen aktiv unterstützt und finanziert.

Hillary Clinton, die 2016 als Präsidentschaftskandidatin der US-Demokratischen Partei gegen Donald Trump antrat, richtete ihren Appell an die internationalen Verfechter der Demokratie und einer gerechten Wohlstandsverteilung. Sie forderte, sich der wachsenden Herausforderungen bewusst zu werden, die durch die zunehmenden autokratischen Tendenzen entstehen. Die 78-jährige Politikerin erinnerte dabei an ihre frühere Aussage über eine "große rechte Verschwörung", die sie vor Jahren aufgestellt hatte und für die sie viel Spott ertragen musste. "Aber wissen Sie was? Es gab sie und es gibt sie weiterhin", betonte Clinton mit Nachdruck.

Im Rahmen ihres Vortrags wies Clinton darauf hin, dass heute Geldflüsse aus Russland, gesteuert von Präsident Putin und seinen oligarchischen Unterstützern, ein beunruhigendes Eigenleben innerhalb politischer Bewegungen in Europa entwickeln. Diese finanzielle Unterstützung beeinflusst politische Entscheidungen und fördert autokratische Strukturen. Zudem wies sie auf die Rolle von sogenannten "Techno-Autokraten" hin, wie Elon Musk, die insbesondere auf rechte politische Flügel in Deutschland und Großbritannien abzielen. Laut Clinton handelt es sich hierbei nicht um zufällige Ereignisse, sondern um strategisch geplante Aktionen, um den Einfluss demokratischer Errungenschaften und die Rechtsstaatlichkeit zu schwächen.

Das "World Forum 2026" bietet Experten und Entscheidungsträgern aus der ganzen Welt eine Plattform, um sich über globale politische Strömungen auszutauschen und Lösungsansätze zu erörtern. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein für internationale Herausforderungen zu schärfen und die Zusammenarbeit zur Förderung der Demokratie zu stärken.