05. Februar, 2026

Wirtschaft

Heidelberger Druckmaschinen steigert Umsatz trotz rückläufiger Auftragseingänge

Der renommierte Maschinenbaukonzern Heidelberger Druckmaschinen hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 eine bemerkenswerte Umsatzsteigerung erzielt, ungeachtet der anspruchsvollen Marktbedingungen, die das Unternehmen derzeit herausfordern. In den Monaten bis Dezember konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf insgesamt 617 Millionen Euro steigern. Diese positive Entwicklung steht jedoch im Kontrast zu einem Rückgang des um Sondereffekte bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das sich von 55 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 50 Millionen Euro reduzierte. Die bereinigte Ebitda-Marge verzeichnete einen Rückgang auf 8,2 Prozent, nachdem sie zuvor noch bei 9,2 Prozent lag.

Trotz dieser Dämpfer sind auch erfreuliche Aspekte zu verzeichnen. So gelang es Heidelberger Druckmaschinen, aus den roten Zahlen herauszukommen und im aktuellen Quartal einen Nettogewinn von 17 Millionen Euro zu verbuchen. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen aufgrund von Rückstellungen einen Verlust von 7 Millionen Euro hinnehmen müssen. Dennoch zeigen sich Herausforderungen bei der Auftragslage, da der Auftragseingang von 550 Millionen Euro auf 517 Millionen Euro im Jahresvergleich sank. Auch der Auftragsbestand verringerte sich auf 709 Millionen Euro gegenüber 903 Millionen Euro im Vorjahr, was die aktuellen Schwierigkeiten des Unternehmens verdeutlicht.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Management unter der Leitung von Konzernchef Jürgen Otto optimistisch und hält an den gesetzten Zielen für das laufende Geschäftsjahr fest. Die Prognose eines Jahresumsatzes von 2,35 Milliarden Euro wurde bekräftigt. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen, dass die Marge des bereinigten operativen Gewinns, auch als Ebitda-Marge bekannt, sich im unteren Bereich des angestrebten Rahmens von bis zu 8 Prozent bewegen wird. Diese Prognosen verdeutlichen das Vertrauen des Managements in die strategische Ausrichtung des Unternehmens und seine Fähigkeit, die gegenwärtigen Herausforderungen zu meistern.