Die Hannover Rück, weltweit der drittgrößte Rückversicherer, blickt trotz jüngster Naturkatastrophen mit Optimismus in die Zukunft. Überraschend erhöhte das Unternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr von zuvor mindestens 2,1 Milliarden auf nunmehr rund 2,3 Milliarden Euro. Diese positive Entwicklung verdeutlichte der Dax-Konzern in einer aktuellen Mitteilung von seinem Hauptsitz in Hannover. Dabei setzen der scheidende Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz sowie sein designierter Nachfolger Clemens Jungsthöfel bereits ambitionierte Ziele für das kommende Jahr und peilen einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro an. Im abgelaufenen dritten Quartal erwirtschaftete die Hannover Rück einen beeindruckenden Nettogewinn von 663 Millionen Euro, womit sie die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf. Dies entspricht einer Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese beeindruckende Leistung wurde erzielt, obwohl hohe Kosten durch ein verheerendes Hochwasser in Zentral- und Mitteleuropa mit 225 Millionen Euro sowie den Hurrikan "Helene" in den USA mit 130 Millionen Euro das Ergebnis belasteten. Die Auswirkungen des Hurrikans "Milton", welcher Anfang Oktober wütete, werden erst im kommenden vierten Quartal in den Finanzzahlen des Unternehmens reflektiert werden.
Wirtschaft
Hannover Rück trotzt Naturgewalten mit gesteigerten Gewinnprognosen