Der Preis für eine Feinunze Gold, das wertvolle Edelmetall, das Anleger rund um den Globus im Blick behalten, hat sich am Freitag nur moderat bewegt. Im Mittagshandel pendelte der Preis in London um die 2.629 US-Dollar, was einem leichten Rückgang von etwa 4 Dollar im Vergleich zum Vorabend entspricht.
Trotz der jüngsten Schwankungen, die durch die geldpolitischen Äußerungen der US-Notenbank Fed verursacht wurden, hat sich der Goldpreis inzwischen auf einem beständigen Niveau eingependelt und liegt wieder auf dem Stand, den er vor den zinsgerichteten Aussagen der Fed hatte. Das ambitionierte Rekordhoch von Ende Oktober bei 2.790 Dollar bleibt allerdings noch außer Reichweite.
Der Markt reagierte in der letzten Woche sensibel auf die Signale der Fed, dass die Zinssenkungen im nächsten Jahr moderater ausfallen könnten, als zunächst angenommen. Diese Entwicklung hatte den vorherigen Aufwärtstrend des Goldpreises ausgebremst und teilweise erheblich belastet. Höhere Renditen an den Anleihemärkten führen in der Regel zu einer geringeren Nachfrage nach zinslosen Anlagen wie Gold.
Für den weiteren Verlauf des Tages gehen die Marktteilnehmer nicht von größeren Preisschwankungen beim Gold aus, da weder in der Eurozone noch in den USA bedeutende ökonomische Daten erwartet werden, die den Markt nachhaltig beeinflussen könnten.