GlobalWafers Co., ein taiwanesischer Hersteller von Siliziumwafern für die Chipproduktion, hat sich eine Förderung von bis zu 406 Millionen US-Dollar aus dem US-amerikanischen "Chips and Science Act" gesichert. Dieses Kapital wird dazu genutzt, neue Produktionsstätten in Texas und Missouri zu errichten und zu stärken. Die Vereinbarung wurde vom US-Handelsministerium bekanntgegeben und formalisiert ein im Juli angekündigtes vorläufiges Abkommen. Die Auszahlung der Fördermittel hängt von der Erreichung bestimmter Meilensteine durch GlobalWafers ab. Laut der US-Handelsministerin Gina Raimondo sind die in den USA produzierten Halbleiterwafer essenziell für die fortschrittlichen Chips, die den internationalen Wettbewerb unterstützen. Das Investment wird die Lieferketten stärken, die nationale und wirtschaftliche Sicherheit erhöhen und schätzungsweise über 2.000 Arbeitsplätze in Texas und Missouri schaffen. Der "Chips Act", eine zentrale Strategie der Biden-Harris-Administration, zielt darauf ab, die Chipproduktion nach jahrzehntelanger Verlagerung nach Asien in die USA zurückzuholen. GlobalWafers plant, insgesamt fast 4 Milliarden US-Dollar in diese US-Projekte zu investieren. Weitere empfangsberechtigte Unternehmen des "Chips Act" sind unter anderem Intel, Micron Technology, Taiwan Semiconductor Manufacturing und Samsung Electronics.
Wirtschaft
GlobalWafers profitiert von US-amerikanischen Investitionen: Neue Fabriken im Fokus