18. März, 2026

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Geschrumpfte Geldvermögen: Aktien und Investmentfonds sorgen für Rückgang

Geschrumpfte Geldvermögen: Aktien und Investmentfonds sorgen für Rückgang

Die privaten Haushalte in Deutschland mussten im dritten Quartal 2023 einen leichten Rückschlag bei ihren Geldvermögen hinnehmen. Laut Angaben der Deutschen Bundesbank betrugen die Gesamtvermögen Ende September rund 7467 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 35 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorquartal entspricht. Als Grund für diesen Rückgang wurden vor allem Kursverluste bei Aktien und Investmentfonds genannt.

Die DZ Bank hat bereits eine Prognose für das Gesamtjahr 2023 veröffentlicht und geht davon aus, dass die nominellen Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um mehr als sechs Prozent gestiegen sind und die Marke von 7,9 Billionen Euro überschreiten.

Sowohl die Bundesbank als auch die DZ Bank berücksichtigen bei ihren Auswertungen Bargeld, Bankeinlagen, Aktien, Fonds sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Allerdings fließen in die Berechnungen der DZ Bank auch Organisationen ohne Erwerbszweck wie Stiftungen und gemeinnützige Vereine ein, wodurch die Zahlen im Vergleich zur Bundesbank höher ausfallen. Weder die Bundesbank noch die DZ Bank geben Informationen zur Verteilung der Vermögen preis. Immobilien werden in beiden Betrachtungen nicht berücksichtigt.

Trotz des leichten Rückgangs im dritten Quartal bleibt die Grundstimmung bei den privaten Haushalten positiv. Die vergangenen Quartale haben gezeigt, dass die Geldvermögen grundsätzlich einen positiven Trend verzeichnen konnten. Allerdings ist anzumerken, dass in Zukunft weiterhin auf Entwicklungen an den Aktien- und Fondsmärkten geachtet werden sollte, da diese in erheblichem Maße Einfluss auf die Gesamtvermögen der Haushalte haben.

Aktien und Investmentfonds sind die Hauptverantwortlichen für den Rückgang der Geldvermögen in Deutschland. Diejenigen, die besonders von den Kursverlusten betroffen waren, sind:

- Adidas

- Deutsche Bank

- SAP

- BMW

- Daimler