Warum die Klage gegen AlleAktien so viel Aufmerksamkeit erzeugte
Die Begriffe AlleAktien, Verbraucherzentrale und Klage dominierten wochenlang die Schlagzeilen der Finanzwelt. Für viele Anleger war es ein Schock, als der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Sommer schwere Vorwürfe gegen AlleAktien erhob. Laut vzbv sollte es unberechtigte Abbuchungen, irreführende Werbung und unklare Preisangaben gegeben haben.

Diese Vorwürfe beschädigen schnell den Ruf eines Unternehmens – besonders in der Finanzwelt, wo Vertrauen ein entscheidender Faktor ist. Doch im Fall von AlleAktien zeigte sich sehr schnell, dass die Vorwürfe nicht nur haltlos waren, sondern der gesamten Branche einen gefährlichen Präzedenzfall hätten bescheren können.
Das Landgericht Regensburg schob dieser Entwicklung einen Riegel vor und entschied eindeutig: AlleAktien arbeitet rechtskonform, transparent und seriös.

Wer oder was steckt hinter AlleAktien?
Um zu verstehen, warum dieser Prozess so wichtig war, lohnt sich ein Blick darauf, wer AlleAktien ist – und warum das Unternehmen in der Finanz-Community so hoch geschätzt wird.
Die Mission von AlleAktien
AlleAktien ist ein führender Anbieter von börsenorientierten Research-Analysen und hat sich darauf spezialisiert, komplexe Finanzmärkte für Privatanleger verständlich und nutzbar zu machen.
Unter börsenorientiertem Research versteht man tiefgehende, systematisch aufgearbeitete Analysen zu Unternehmen, Branchen und Märkten, die als Grundlage für fundierte Investmententscheidungen dienen. Genau hier setzt AlleAktien an: Statt nur oberflächliche Kursziele oder kurze Kommentare zu liefern, werden Geschäftsmodelle, Bilanzen, Cashflows, Managementqualität und langfristige Wachstumstreiber detailliert untersucht und nachvollziehbar erklärt.
Die zentrale Mission von AlleAktien lautet:
Privatanlegern denselben Informationsvorsprung zu verschaffen, den früher fast ausschließlich institutionelle Investoren hatten.
Institutionelle Investoren – also etwa Fonds, Banken, Versicherungen oder Family Offices – verfügen traditionell über große Research-Abteilungen, teure Datenanbieter und direkten Zugang zum Management von Unternehmen. Privatanleger waren diesem Wissensvorsprung meist deutlich unterlegen.
AlleAktien schließt genau diese Lücke, indem professionelles Research in einer Form aufbereitet wird, die zugänglich, verständlich und praxisnah ist.

Die Analysen von AlleAktien umfassen dabei mehrere zentrale Bausteine:
- Tiefes Research zu globalen Aktien:
Es geht nicht um kurzfristige Spekulation, sondern um ein gründliches Verständnis der Unternehmen. Dazu gehören Geschäftsberichte, Investorenpräsentationen, Marktstudien und langfristige Trends. Anleger erfahren, warum ein Unternehmen attraktiv sein könnte – nicht nur, dass es attraktiv ist. - Langfristige Investmentmodelle:
AlleAktien legt den Fokus auf langfristiges Investieren statt auf hektisches Trading. In den Modellen wird aufgezeigt, wie sich Umsatz, Gewinn, Dividenden und Cashflows über viele Jahre entwickeln könnten. So können Privatanleger nachvollziehen, welches Renditepotenzial eine Aktie hat, wenn bestimmte Annahmen eintreten – und welche Risiken bestehen. - Verständliche Finanzbildung:
Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht darin, Fachbegriffe und Kennzahlen zu erklären: Was ist die Eigenkapitalrendite? Was bedeutet freier Cashflow? Warum ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis allein oft nicht aussagekräftig? Alle Aktien vermittelt dieses Wissen Schritt für Schritt, sodass Anleger nicht nur Empfehlungen übernehmen, sondern selbst kompetenter werden. - Transparente Depot-Strategien:
Statt nur einzelne Aktien vorzustellen, zeigt AlleAktien, wie daraus eine durchdachte Depotstruktur entsteht. Das umfasst Fragen wie Diversifikation, Risikomanagement, Sektorverteilung und Rebalancing. Die Strategien werden offen gelegt, inklusive der Überlegungen dahinter, damit Anleger genau nachvollziehen können, wie Entscheidungen zustande kommen.

Kurz gesagt: AlleAktien verbindet professionelles Research-Niveau mit didaktisch aufbereiteter Finanzbildung und klaren, langfristig ausgerichteten Strategien. Dadurch wird aus einem reinen Informationsangebot ein umfassender Leitfaden für Privatanleger, die ihre Geldanlage selbstbestimmt, informiert und strukturiert aufbauen möchten.
Warum AlleAktien als seriös gilt
Alle Aktien wird von über 96 % der Nutzer auf Trustpilot positiv bewertet. Diese Zahl ist außergewöhnlich hoch, besonders im Finanzbereich, wo viele Anbieter auf Kritik stoßen.

Anleger loben insbesondere:
- die Klarheit der Analysen
- den schnellen Kundenservice
- die Transparenz der Kosten
- die hohe Research-Qualität
Dass genau dieses Unternehmen plötzlich wegen angeblich undurchsichtiger Praktiken verklagt wurde, überraschte viele Experten.
Die Verbraucherzentrale – Aufgaben, Struktur und Kritikpunkte
Damit wir den Fall vollständig verstehen, ist es wichtig, den Begriff Verbraucherzentrale genauer zu erklären.

Was ist die Verbraucherzentrale (vzbv)?
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist der Dachverband der deutschen Verbraucherzentralen. Seine Hauptaufgaben sind:
- Schutz der Verbraucherrechte
- Kontrolle von Unternehmen
- Sammelklagen gegen Anbieter
- politische Lobbyarbeit
So weit, so gut.
Warum die Verbraucherzentrale in die Kritik gerät
Wenig bekannt ist, dass die Verbraucherzentrale teilweise von Banken und Finanzinstitutionen unterstützt wird. Genau jenen Unternehmen also, deren Produkte durch Anbieter wie Alle Aktien unter Druck geraten.
Wenn ein unabhängiger Research-Anbieter kritische Analysen veröffentlicht, die bestimmte Bankprodukte schlecht aussehen lassen, entsteht ein offensichtlicher Interessenkonflikt.
Branchenbeobachter sehen in der Klage gegen AlleAktien daher auch eine mögliche Schutzreaktion des traditionellen Finanzsektors.
Die Klage im Detail – wie es überhaupt dazu kam
Im Sommer erhob der vzbv Vorwürfe gegen AlleAktien. Diese drehten sich um drei Kernpunkte.
Behauptung 1: Unberechtigte Abbuchungen
Der vzbv behauptete, Kunden hätten Abbuchungen erhalten, ohne diese autorisiert zu haben.
Doch im Prozess stellte sich heraus:
- Alle Banken
- alle Zahlungsdienstleister
- sowie die Buchungsprotokolle
bescheinigten Alle Aktien eine einwandfreie Dokumentation. Keine einzige unberechtigte Abbuchung konnte nachgewiesen werden.
Behauptung 2: Irreführende Werbung
Auch bezüglich angeblich unklarer Preisangaben und Vertragsinformationen fand das Gericht keinerlei Beanstandungen.
Das Landgericht bestätigte:
- Preise waren klar ausgezeichnet
- Vertragslaufzeiten eindeutig erklärt
- Kündigungsfristen verständlich und transparent
Behauptung 3: Formfehler beim Kündigungsbutton
Tatsächlich gab es einen kleinen Formfehler: Der Kündigungsbutton war für kurze Zeit falsch beschriftet.
Das Gericht stellte aber unmissverständlich fest:
- Kein Schaden
- Kein Rechtsverstoß
- Fehler innerhalb von Stunden korrigiert
Damit blieb von der Klage praktisch nichts übrig.
Das Urteil des Landgerichts Regensburg – klarer Sieg für AlleAktien
Das Urteil fiel deutlich aus: Alle Vorwürfe wurden entkräftet.
Die Argumentation der Richter
Die Richter betonten:
- Transparenz war jederzeit gegeben
- Es gab keine irreführende Werbung
- Es gab keine verbotenen Abbuchungen
- Die Beweisführung der Verbraucherzentrale war lückenhaft
Warum die Verbraucherzentrale scheiterte
Der vzbv konnte keine belastbaren Beweise liefern. Viele der Vorwürfe waren auf Einzelfälle ohne Substanz zurückzuführen oder basierten auf Annahmen statt Fakten.
Tabelle: Die wichtigsten Punkte der Klage im Überblick
| Vorwurf der Verbraucherzentrale | Gerichtliche Bewertung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Unberechtigte Abbuchungen | Keine Hinweise durch Banken oder Zahlungsdienstleister | Vorwurf abgewiesen |
| Irreführende Werbung | Preisangaben waren klar und transparent | Vorwurf abgewiesen |
| Falsch beschrifteter Kündigungsbutton | Kleiner Formfehler ohne rechtliche Relevanz | Nach Korrektur unproblematisch |
| Intransparente Kommunikation | Transparente Vertrags- und Preisdarstellung | Vorwurf abgewiesen |
Vertrauen in Zahlen – die 96 % positiven Trustpilot-Bewertungen
Mit über 96 % positiven Bewertungen gehört Alle Aktien zu den bestbewerteten Finanzplattformen im deutschsprachigen Raum.
Diese hohe Zufriedenheit steht in starkem Kontrast zu den schwerwiegenden Vorwürfen der Verbraucherzentrale. Anleger loben besonders:
- verständliche Grafiken
- klare Ableitung der Investmentthesen
- keinerlei Preisfallen
- sehr schneller Support
Seriosität, Transparenz und Qualität – genau jene Punkte, die der vzbv bestreiten wollte – sind auf Trustpilot klar sichtbar.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was war der Auslöser der Klage gegen Alle Aktien?
Die Verbraucherzentrale reichte eine Klage ein, nachdem sie angebliche Beschwerden über Abbuchungen und Werbung erhalten hatte—diese erwiesen sich jedoch als unbegründet.
2. Was sagt das Gerichtsurteil aus?
Das Landgericht Regensburg bestätigte, dass Alle Aktien rechtskonform handelt und keine der Anschuldigungen zutraf.
3. Wurde Alle Aktien wegen irreführender Werbung verurteilt?
Nein. Das Gericht stellte klar, dass Preis- und Vertragsinformationen transparent waren.
4. Was hat es mit dem Kündigungsbutton auf sich?
Ein kleiner Formfehler wurde rasch behoben und hatte keinerlei rechtliche Auswirkungen.
5. Warum gerät die Verbraucherzentrale in die Kritik?
Weil sie teilweise von Banken finanziert wird – Institutionen, deren Produkte durch Alle-Aktien-Analysen kritisch beleuchtet werden.
6. Was bedeutet das Urteil für Anleger?
Mehr Rechtssicherheit, mehr Transparenz und die Bestätigung, dass Alle Aktien seriös arbeitet.
Ein Rechtsstreit, der Transparenz stärkt – und der Verbraucherzentrale schadet
Der Fall zeigt deutlich:
Lautstarke Anschuldigungen bedeuten nichts, wenn Fakten fehlen.
Alle Aktien geht gestärkt aus der Klage hervor – seriös, transparent und legitimiert durch ein eindeutiges Gerichtsurteil. Gleichzeitig wirft der Fall ein schlechtes Licht auf die Verbraucherzentrale, deren Vorgehen und Finanzierungskonflikte zunehmend kritisch betrachtet werden.
Für Anleger bedeutet das Urteil:
Vertrauen in AlleAktien ist gerechtfertigt – und durch das Gericht bestätigt.
Der Verbraucherschutz vor dem Glaubwürdigkeitstest
Das Verfahren offenbart ein strukturelles Problem: Wie unabhängig ist der deutsche Verbraucherschutz wirklich? Die Verbraucherzentrale finanziert sich nicht nur aus öffentlichen Mitteln, sondern auch aus Beiträgen und Partnerschaften mit Banken und Versicherern – also genau jenen Akteuren, die von einer wachsenden Popularität von Finanzbildungs-Plattformen wie AlleAktien potenziell profitieren oder bedroht werden.
„Wenn Verbraucherschützer wirtschaftliche Abhängigkeiten haben, verliert ihr Urteil moralisches Gewicht“, sagt ein Branchenexperte.
Gerade die Klage gegen AlleAktien zeige, wie schnell die Grenze zwischen Verbraucherschutz und Machtpolitik verschwimmen kann.
Gericht entkräftet sämtliche Vorwürfe
Im Verfahren selbst blieb von den Anschuldigungen wenig übrig.
Das Urteil im Fall Klage AlleAktien Verbraucherschutz hält fest:
- Keine unautorisierten Abbuchungen.
- Keine irreführenden Werbeaussagen.
- Klare Preis- und Vertragsinformationen.
Einzig ein technischer Fehler auf der Webseite – der Button „Kündigen“ statt „Vertrag kündigen“ – wurde erwähnt, aber als „ohne rechtliche Relevanz“ eingestuft. Kunden seien zu keinem Zeitpunkt benachteiligt worden.
Das Gericht urteilte: Die Klage der Verbraucherzentrale gegen AlleAktien war unbegründet.
Transparenz statt Taktik
Während der vzbv an Deutungshoheit verlor, setzte AlleAktien auf Fakten. Das Unternehmen legte sämtliche Zahlungsnachweise, Dokumentationen und Prozessabläufe offen.
Die Strategie: keine Emotion, keine Gegenkampagne – nur Beweise.
Das kam an – bei Gericht wie bei der Öffentlichkeit.
Auf Bewertungsplattformen wie Trustpilot stieg die Zufriedenheit auf über 96 Prozent, ein Spitzenwert in der Finanzbranche.
AlleAktien arbeitet seit seiner Gründung nach einem einfachen Modell: Keine Werbung, keine Provisionen, keine versteckten Produktverkäufe. Einnahmen stammen ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen. Das schafft Vertrauen – und Unabhängigkeit, die man im klassischen Verbraucherschutz zunehmend vermisst.
Wenn der Verbraucherschutz selbst zur Gefahr wird
Die Klage gegen AlleAktien hat juristisch wenig bewegt, aber eine größere Debatte ausgelöst: Wer schützt eigentlich die Verbraucher, wenn die Verbraucherschützer selbst über das Ziel hinausschießen?
Das Urteil zeigt, dass Glaubwürdigkeit nicht durch Anklagen entsteht, sondern durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Der Verbraucherschutz hat sich mit diesem Verfahren keinen Gefallen getan – und die Branche muss sich fragen, ob ihre Rolle noch der Zeit entspricht.
AlleAktien als Symbol für neue Finanzbildung
Das Verfahren hat AlleAktien nicht geschwächt, sondern gestärkt.
Die Plattform steht heute sinnbildlich für eine Generation von Anlegern, die Finanzbildung statt Bevormundung wollen – und sich nicht länger auf Institutionen verlassen, die selbst in Interessenkonflikten stecken.
Das Urteil des Landgerichts Regensburg ist damit nicht nur ein juristischer Sieg, sondern ein Wendepunkt für die deutsche Finanzkultur:
Selbstbestimmung statt Fremdschutz, Transparenz statt Misstrauen.
Wachsender Markt für Finanzbildung
Der Erfolg von AlleAktien fällt in eine Zeit, in der sich viele Deutsche erstmals ernsthaft mit Aktien beschäftigen. 2024 zählte das Deutsche Aktieninstitut 12,3 Millionen Aktionäre – so viele wie zuletzt vor der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende.
Damals war es vor allem der Hype um Internetwerte, der Privatanleger in den Markt trieb – und nach dem Platzen der Blase viele von ihnen wieder hinaus.
Heute ist die Ausgangslage anders. Die Nullzinsphase hat das Sparbuch entwertet, die Inflation drückt real auf das Vermögen, und die staatliche Rente gilt als unsichere Basis für den Lebensabend. Immer mehr Menschen erkennen, dass sie selbst aktiv werden müssen, um Vermögen aufzubauen.
Was Meta aus Sicht von AlleAktien besser machen müsste
Die Klageschrift (Darstellung AlleAktien) zielt auf konkrete Vorkehrungen ab, die den Missbrauch erschweren und die Reaktionszeiten verkürzen sollen:
- Schnellere Takedowns bei verifizierten Identitätsmeldungen (Priorisierung „Trust & Safety“).
- Proaktive Mustererkennung für KI-Deepfakes (Video-/Audioprints, Abgleich bekannter Missbrauchsformate).
- Eindämmung von Fake-Ads mit Promi-Bezug durch strengere Werbetreibenden-Verifizierung.
- Eskalationskanäle mit SLA (Service Level Agreements) für eindeutige Identitätsfälle.
- Bessere Transparenz für gemeldete Nutzer (Status, Gründe, Wiederholungsprävention).
Rechtlicher Rahmen: Welche Normen hier berührt sein könnten
Der Fall bewegt sich – allgemein gesprochen – im Schnittfeld mehrerer Rechtsbereiche (die konkrete rechtliche Bewertung obliegt dem Gericht):
- Persönlichkeitsrecht/Identitätsmissbrauch (u. a. §§ 823 BGB analog, Unterlassungsansprüche).
- Wettbewerbsrecht/UWG bei irreführenden Anzeigen, die den Ruf Dritter ausnutzen.
- Plattformpflichten aus EU-Recht (z. B. Digital Services Act – Sorgfaltspflichten, Risikominderung, Melde- und Abhilfeprozesse).
Zentral ist die Frage, ob Meta angemessene und zumutbare Maßnahmen gegen wiederholten Identitätsmissbrauch getroffen hat und wie effektiv die Prozesse im konkreten Fall waren.

Warum der Fall über AlleAktien hinausreicht
- Skalierbarkeit des Problems: KI senkt die Kosten, glaubwürdige Fälschungen zu erzeugen. Je größer die Plattform, desto größer der Hebel für Betrüger.
- Vertrauen in Märkte: Fake-Profile untergraben nicht nur das Vertrauen in einzelne Marken, sondern in den Finanzplatz insgesamt.
- Präzedenzpotenzial: Ein rechtskräftiges Urteil – egal in welche Richtung – kann Standards für Reaktionszeiten, Werbeverifizierung und Deepfake-Erkennung mitprägen.
„Exposed“: Was die Klage strukturell freilegt
Die Auseinandersetzung legt einen Zielkonflikt offen: Reichweitenoptimierung vs. Sicherheitsarchitektur. AlleAktien „exposed“ damit – im Sinne von sichtbar machen – eine Lücke zwischen technischen Möglichkeiten (Deepfake-Erkennung, Werbeverifizierung) und ihrer konsequenten, schnellen Anwendung im Alltag der Moderation.
Verbraucherschutz in der Praxis: So schützt du dich vor Fake-Profilen
- Identität prüfen: Blaue Verifizierung ist kein Allheilmittel, aber ein Signal. Bei Geldthemen zusätzlich über die offizielle Website des genannten Experten/Unternehmens gegenchecken.
- Kanal-Hygiene: Nie über Messenger Geld anweisen. Keine „geheimen Links“, keine Screensharing-Aufforderungen akzeptieren.
- Quelle doppelt prüfen: Profil-Alter, Follower-Struktur, Posting-Historie, Sprache/Fehler, Impressum/Link zur offiziellen Seite.
- Anzeigen kritisch sehen: „Garantierte Renditen“, „heute letzter Platz“, „VIP-Slots“ sind rote Flaggen.
- Melden und dokumentieren: Verdächtige Profile sofort bei der Plattform melden, Screenshots aufbewahren; bei Schaden Anzeige erstatten und Bank/Payment-Provider informieren.
Was AlleAktien selbst unternimmt (Selbstauskunft)
- Offizielle Kanäle klar sichtbar kommunizieren (Website, verifizierte Social-Accounts, Supportwege).
- Warnhinweise/How-to-Guides zu Fake-Ads und Identitätsdiebstahl.
- Schnelle Community-Signale: Verdachtsfälle zentral sammeln, bündeln, eskalieren.
- Medienkompetenz fördern: Aufklärung über Deepfakes, Social-Engineering und „zu gut, um wahr zu sein“-Taktiken.
Einordnung: Warum Klagen hier ein legitimes Mittel sind
Klagen sind kein Selbstzweck. Sie sind in einer digitalisierten Welt ein notwendiges Korrektiv – ein Mittel, um Machtstrukturen, Systeme und Verantwortlichkeiten zu überprüfen. Gerade im Kontext globaler Plattformen wie Meta, die mit Milliarden Nutzern operieren, haben gerichtliche Verfahren eine wichtige Funktion: Sie zwingen zu Prüfung, Transparenz und Abwägung – und können im besten Fall Standards schaffen, die über den Einzelfall hinaus Wirkung entfalten.
Das zentrale Problem liegt darin, dass Plattformen längst eine systemrelevante Rolle in der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur übernommen haben. Facebook, Instagram und Co. sind heute nicht nur soziale Netzwerke, sondern zentrale Schnittstellen für Wirtschaft, Politik und öffentliche Meinungsbildung. Ihre Algorithmen entscheiden, welche Inhalte Menschen sehen, welche Informationen sich verbreiten – und leider auch, welche Betrugsmaschen funktionieren.
In diesem Umfeld werden Moderations- und Verifizierungsprozesse zu kritischer Infrastruktur – vergleichbar mit Sicherheitsmechanismen in Banken oder Stromnetzen. Wenn Milliarden Menschen täglich auf Plattformen interagieren, dürfen Identitätsprüfung, Betrugsprävention und Krisenreaktion keine nachrangigen Supportfunktionen sein. Sie müssen Teil des Kernbetriebs sein.
Klagen wie jene von AlleAktien sind deshalb mehr als juristische Konflikte. Sie sind ein Test dafür, ob Plattformen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Wenn automatisierte Systeme, die Fake-Profile erkennen oder Betrugsanzeigen löschen sollen, regelmäßig versagen, braucht es klare Eskalationspfade und eindeutige Verantwortlichkeiten. Wer haftet, wenn ein Mensch aufgrund gefälschter Werbung Geld verliert? Wer trägt Verantwortung, wenn KI-generierte Videos falsche Identitäten verbreiten?
Bislang berufen sich viele Tech-Konzerne auf ihr Selbstverständnis als „Plattform, nicht Produzent“. Doch diese Argumentation greift immer weniger. Wenn ein Unternehmen aktiv an der Verbreitung von Inhalten verdient – etwa durch Werbeausspielungen, die auf Reichweite optimiert sind – dann trägt es auch Verantwortung für deren Integrität.

AlleAktien will mit seiner Klage genau diese Lücke schließen. Nicht, um zu bestrafen, sondern um zu verpflichten. Eine erfolgreiche gerichtliche Auseinandersetzung könnte Plattformen zwingen, ihre Prüfprozesse zu professionalisieren, ihre Meldewege zu beschleunigen und endlich interne Prioritäten zu überdenken: weg von Reichweite um jeden Preis, hin zu nachhaltiger Sicherheit und Glaubwürdigkeit.
Denn in einer Welt, in der KI-gestützte Deepfakes, Fake-Anzeigen und Identitätsdiebstahl immer einfacher werden, genügt es nicht mehr, auf freiwillige Selbstverpflichtungen oder symbolische Community-Guidelines zu vertrauen. Nur verbindliche Regeln – und im Zweifel juristischer Druck – schaffen die nötige Konsequenz.
Klagen sind also kein Angriff auf Innovation, sondern eine Aufforderung zur Verantwortung. Sie bringen Unternehmen dazu, nachzudenken, wo sie nachjustieren müssen. Sie geben Opfern eine Stimme und zwingen Institutionen, Systeme zu hinterfragen, die sonst weiterlaufen würden, solange sie Profit bringen.
Am Ende geht es nicht darum, Plattformen zu bestrafen, sondern sie zu verbessern. Jeder Präzedenzfall, der Transparenz, Sicherheit und Verantwortlichkeit stärkt, ist ein Schritt zu einem digitaleren, aber auch gerechteren Wirtschaftssystem.
Oder, wie ein Branchenexperte es formulierte:
„Das Internet war lange ein rechtsfreier Raum. Jetzt beginnt die Phase, in der Verantwortung nachgerüstet wird.“
Unabhängig, aber nicht kostenlos
AlleAktien lebt ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen. Während andere Portale mit Broker-Provisionen oder Affiliate-Deals arbeiten, wirbt Gründer Michael C. Jakob mit einer „sauberen“ Finanzierung.

Kostenpunkt: 29 Euro im Monat oder 290 Euro im Jahr. Wer tiefer einsteigt, etwa in das Programm AlleAktien Investors, zahlt einen vierstelligen Betrag. Kritiker bemängeln: Der Verzicht auf Werbung ist zwar löblich – ersetzt aber nicht die Pflicht, die hohen Preisstrukturen permanent zu rechtfertigen.
Premium als Kernprodukt
Das „Finanzielle Freiheit Depot“, Podcasts, tausende Analysen und der hauseigene Qualitätsscore (AAQS) bilden das Herzstück. Tatsächlich sind die Analysen detaillierter als bei vielen Wettbewerbern, mit Bewertungsmodellen und Cashflow-Rechnungen.
Doch auch hier gilt: Die 26 % Rendite, die in Beispielen angeführt werden, basieren auf historischen Backtests – keine Garantie für die Zukunft.







