21. September, 2026

geometrisch degressive Abschreibung

Die geometrisch degressive Abschreibung ist eine Methode zur Ermittlung des Wertverlusts eines Vermögenswertes im Laufe seiner Nutzungsdauer. Sie wird häufig von Unternehmen angewendet, um den Wertverlust von Investitionen in langfristige Vermögenswerte wie Maschinen, Ausrüstungen oder Immobilien zu dokumentieren. Diese Abschreibungsmethode ermöglicht es Unternehmen, den buchmäßigen Wertverlust über die Nutzungsdauer des Vermögenswertes hinweg zu erfassen und somit korrekte Abschreibungen in ihren Finanzberichten zu verbuchen.

Die geometrisch degressive Abschreibung basiert auf der Annahme, dass der Wertverlust eines Vermögenswertes im Laufe der Zeit nicht linear, sondern in einem degressiven Verhältnis abnimmt. Das bedeutet, dass der größte Wertverlust zu Beginn der Nutzungsdauer auftritt und sich dann kontinuierlich verringert. Diese Annahme spiegelt oft die tatsächliche Wertentwicklung von Vermögenswerten wider, da der Wertverlust in den ersten Jahren am höchsten ist und dann im Laufe der Zeit abflacht.

Um die geometrisch degressive Abschreibung zu berechnen, werden zwei Hauptfaktoren berücksichtigt: der Anschaffungswert des Vermögenswertes und die Nutzungsdauer. Der Anschaffungswert ist der ursprüngliche Wert des Vermögenswertes, während die Nutzungsdauer die geschätzte Zeit angibt, die der Vermögenswert voraussichtlich wirtschaftlich genutzt werden kann.