Monika Schnitzer, welche derzeit die ehrenvolle Position der Vorsitzenden des bekannten deutschen Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung innehat, hat lobende Worte für die sogenannte Generation Z gefunden. Diese Generation, bestehend aus Personen, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind, zeigt laut Schnitzer ein überaus bemerkenswertes Engagement im Arbeitsleben, das sie von ihren Vorgängergenerationen abhebt.
In ihrer Analyse betont Schnitzer, dass junge Menschen heutzutage nicht nur schneller den Übergang in das Berufsleben schaffen, sondern zudem dazu bereit sind, signifikant mehr Arbeitsstunden zu leisten. Ein maßgeblicher Antrieb hierfür liegt in der Notwendigkeit, das eigene Studium finanziell zu unterstützen, da viele Studierende auf zusätzliche Einkünfte angewiesen sind. Darüber hinaus zeigt sich ein deutlicher Trend hin zur Beschäftigung in der Privatwirtschaft. Diese Entwicklung wird von Schnitzer exemplarisch anhand der Situation in München illustriert, wo eine Karriere bei renommierten Unternehmen wie BMW attraktiver erscheint als der Einstieg in den öffentlichen Dienst.
In diesem Kontext weist Schnitzer die häufig an die Jugend gerichtete Kritik als unangemessen zurück. Sie macht deutlich, dass es nicht die jungen, sondern häufig die älteren Generationen sind, die trotz eines erfüllten Berufslebens den vorzeitigen Ruhestand mit 63 oder 64 Jahren anstreben. Monika Schnitzer steht seit 2022 an der Spitze des Sachverständigenrats, dessen primäre Aufgabe es ist, die Bundesregierung in essenziellen wirtschaftspolitischen Fragen zu beraten und somit einen bedeutsamen Beitrag zur politischen Entscheidungsfindung zu leisten.