General Motors (GM) hat sich entschieden, seinen Anteil an einem Batteriewerk in Lansing, Michigan, an den südkoreanischen Partner LG Energy Solution zu veräußern. Durch diese Transaktion zieht sich GM rund 1 Milliarde US-Dollar aus dem Investment zurück, ohne jedoch den Zugang zu den wichtigen Energiezellen zu verlieren, die das Werk weiterhin für die Elektrofahrzeuge des Automobilherstellers liefern wird.
Dieser Schritt, der von GM am Montag verkündet wurde, verdeutlicht die Einschätzung des Unternehmens, dass die derzeitigen Batterieproduktionen in Ohio und Tennessee, zusammen mit dem Werk in Lansing, ausreichen, um die kurzfristige Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu decken. Zusätzliche Investitionen in die Kapazitäten erscheinen vorerst nicht notwendig.
Zwar steigen die Verkaufszahlen von GM-Elektrofahrzeugen kontinuierlich, dennoch geben eine verlangsamte Nachfrage und politische Unwägbarkeiten in Bezug auf die künftige Gestaltung der bundesstaatlichen Steueranreize für Elektrofahrzeuge Anlass zur Vorsicht. Die Unsicherheit, wie stark sich das Marktpotenzial für vollelektrische Fahrzeuge entwickelt, bleibt bestehen.