13. Februar, 2026

Technologie

General Atomics erzielt wesentlichen Durchbruch in der autonomen Luftfahrttechnologie

General Atomics Aeronautical Systems, ein führender Innovator in der US-Verteidigungsindustrie, hat kürzlich einen bemerkenswerten Fortschritt in der Entwicklung unbemannter Luftfahrtsysteme erzielt. Das Unternehmen führte erfolgreich einen Testflug mit dem halbautonomen Kampfjet YFQ-42A durch. Dieser Meilenstein verdeutlicht die nahtlose Integration der fortschrittlichen Missionsautonomie-Software von Collins Aerospace in das System des Jets.

Der Testflug des YFQ-42A setzte die Sidekick-Software ein, die auf der Autonomy Government Reference Architecture basiert. Diese Technologie ermöglichte es dem Kampfjet, über einen Zeitraum von mehr als vier Stunden präzise Befehle auszuführen. Dabei wurde die Rolle der Autonomie durch einen Bodenoperator gesteuert, was die Effizienz und Zuverlässigkeit der neuen Systeme eindrucksvoll unter Beweis stellte.

David R. Alexander, Präsident von General Atomics Aeronautical Systems, äußerte seine Begeisterung über das Potenzial der Zusammenarbeit mit Collins Aerospace. Er betonte, dass diese Partnerschaft ein zukunftsweisender Schritt in der Weiterentwicklung autonomer Verteidigungstechnologien sei. Auch Ryan Bunge von Collins Aerospace hob die Vielseitigkeit und den starken offenen Systemansatz der Software hervor, der eine schnelle und effektive Integration in bestehende Systeme ermöglicht.

Die technologisch fortschrittlichen Tests des YFQ-42A markieren einen weiteren bedeutenden Schritt in der Entwicklung unbemannter Luftfahrtsysteme (UMAS) von General Atomics. Diese Entwicklungslinie begann bereits mit der MQ-20 Avenger-Plattform. Im Mittelpunkt des Entwicklungsplans steht die strategische Flexibilität, auf die sich wandelnden Anforderungen moderner Luftfahrt zu reagieren. Dadurch können unterschiedliche mission-spezifische Varianten auf einer einheitlichen Plattform entwickelt werden.

Diese Fortschritte unterstreichen das Engagement von General Atomics, kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung fortschrittlicher Autonomielösungen zu investieren. Das Unternehmen strebt danach, weltweit einsatzfähige, innovative Verteidigungstechnologien bereitzustellen, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen sind.