28. Januar, 2026

Wirtschaft

Fed hält Leitzinsen stabil – Trump übt weiterhin Druck aus

Die US-amerikanische Zentralbank, bekannt als die Federal Reserve (Fed), hat wie erwartet die Leitzinsen unverändert belassen, sodass die Zinsspanne weiterhin zwischen 3,50 und 3,75 Prozent liegt. Diese Entscheidung steht im Einklang mit den Vorhersagen der Finanzanalysten, die keine Änderung in der Zinspolitik für notwendig hielten.

Die Stabilität der Leitzinsen folgt auf eine Periode im vorherigen Jahr, in der die Fed dreimal die Zinsen senkte, jeweils um 0,25 Prozentpunkte. Diese Schritte wurden im Kontext einer globalen wirtschaftlichen Unsicherheit und der Notwendigkeit einer unterstützenden Geldpolitik unternommen.

Dennoch sieht sich die Federal Reserve weiterhin politischem Druck ausgesetzt, insbesondere durch den US-Präsidenten Donald Trump. Trump hat mehrfach unverblümt tiefere Leitzinsen gefordert, in der Überzeugung, dass eine solche Politik das Wirtschaftswachstum fördern würde. Seine Kritik richtet sich insbesondere gegen den Vorsitzenden der Fed, Jerome Powell, dessen Führungsstil und Entscheidungen regelmäßig unter Beschuss stehen.

Jerome Powells Position als Notenbankchef könnte zusätzlich durch die bevorstehende Beendigung seiner Amtszeit im Mai beeinflusst werden. Dieses bevorstehende Ende verstärkt die Unsicherheit über potenzielle politische Einflüsse auf die zukünftige Zinspolitik der Federal Reserve. Die Amtszeit des Vorsitzenden spielt eine entscheidende Rolle, da sie die Stabilität und die Kontinuität der geldpolitischen Ansätze in Zeiten zunehmender wirtschaftlicher Herausforderungen beeinflussen kann.