Die Entscheidung der Gemeindevertreter in Grünheide für die Erweiterung des Tesla-Werks stößt auf Gegenwehr lokaler Aktivisten. Steffen Schorcht, der Sprecher der Bürgerinitiative Grünheide, äußerte am Freitag, dass bereits Austausch mit verschiedenen Naturschutzorganisationen stattfinde, um eine potenzielle Klage gegen das Vorhaben in Betracht zu ziehen. Durch diese Kooperation setzt die Initiative auf gebündeltes Wissen der Verbände, insbesondere in den Bereichen des Artenschutzes sowie des Schutzes von Gewässern.
Die Richtungsentscheidung für das Voranschreiten der Tesla-Pläne erfolgte unter Polizeischutz, unterstreicht den Ernst der Lage und den Konflikt, der mit dem Vorhaben einhergeht. Mit dem Ausbau des Geländes beabsichtigt der amerikanische Elektroautobauer, neue Logistikflächen sowie einen Güterbahnhof zu schaffen. Zuvor muss der kürzlich beschlossene Bebauungsplan jedoch das Genehmigungsverfahren des Landkreises durchlaufen und zuletzt vom Finanzausschuss des Landtags bestätigt werden, da das Gelände, auf dem Tesla expandieren möchte, noch Eigentum des Landes Brandenburg ist.