07. März, 2026

Wirtschaft

Europäische Union bestärkt Georgiewa in IWF-Spitzenposition

Europäische Union bestärkt Georgiewa in IWF-Spitzenposition

In einem beachtlichen Ausmaß an Einigkeit hat sich die Europäische Union für eine Fortsetzung von Kristalina Georgiewas Mandat als Leiterin des Internationalen Währungsfonds ausgesprochen. Der belgische Finanzminister Vincent Van Peteghem bestätigte nach intensiven Abstimmungsrunden in Brüssel, dass sämtliche EU-Mitgliedsländer ihre Zuneigung und ihr Vertrauen in die Fähigkeiten von Georgiewa bekräftigt haben. 'Dies zeigt, das große Vertrauen, das in ihre Person gesetzt wird, sowie die Relevanz ihrer Position innerhalb des IWF', äußerte sich Van Peteghem. Als Anerkennung für ihre bisherige Amtszeit, in der sie sich während beispiellosen Krisenzeiten durch außerordentliche Führungskompetenz auszeichnete, könnte die bulgarische Ökonomin damit ihre zweite Amtsperiode antreten.

Seit ihrer Ernennung zur Generaldirektorin des IWF im Jahr 2019 hat sie die intergovernmentale Institution, die als Wächter der globalen Währungsstabilität und als Präventivkraft gegen politisch brisante Währungsschwankungen fungiert, geleitet. Georgiewa selbst hatte in Aussicht gestellt, im Falle einer erneuten Nominierung für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen, welche nach traditionellem Turnus im Herbst dieses Jahres abläuft.

Die Besetzung des Direktoriums des IWF ist traditionell aufgeteilt, wobei Europa die Führung des Fonds stellt und die Vereinigten Staaten dagegen die Weltbank leiten. Georgiewa ist in dieser prestigeträchtigen Position die zweite Frau, die auf Christine Lagarde folgt. Unterstützung für ihre Wiederwahl fand Georgiewa auch bei der Bundesregierung. Das IWF-Exekutivdirektorium wird nun den Prozess für das anstehende Auswahlverfahren einleiten.