11. Februar, 2026

Wirtschaft

Euro verzeichnet Kurszuwächse und zeigt stabile Performance

Der Euro konnte seine seit Beginn der Woche erzielten Kursgewinne nahezu vollständig behaupten, wodurch die europäische Gemeinschaftswährung im Handel von New York zu einem Kurs von 1,1895 US-Dollar gehandelt wurde. Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgesetzte Referenzkurs lag bei 1,1894 US-Dollar, was einer Aufwertung im Vergleich zum vorherigen Kurs von 1,1886 US-Dollar entspricht. Dies spiegelt einen Dollarkurs von 0,8407 Euro wider.

Ein Umfeld, das durch eine erhöhte Risikobereitschaft der Anleger geprägt war, unterstützte zu Wochenbeginn den Euro. Dieser Aufwärtstrend wurde maßgeblich durch positive Wirtschaftsdaten aus der Eurozone befeuert, die dem Euro halfen, gegenüber dem US-Dollar an Stärke zu gewinnen. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) betont, dass sich dadurch auch die charttechnische Situation der europäischen Währung verbessert habe, was auf potenziell vielversprechende Entwicklungen in naher Zukunft hindeutet.

Dem gegenüber standen die jüngsten US-Einzelhandelsumsätze, die auf den Devisenmärkten kaum Beachtung fanden. Diese Umsätze stagnierten im Dezember, was eine deutliche Abweichung von den Erwartungen der Ökonomen darstellt, die mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet hatten. Angesichts dessen richten sich die Augen der Marktteilnehmer nun auf den am Mittwoch erwarteten monatlichen Arbeitsmarktbericht der USA sowie auf die für Freitag geplanten Veröffentlichungen der Verbraucherpreisindizes. Beide Berichte könnten entscheidende Eindrücke hinsichtlich der zukünftigen geldpolitischen Ausrichtung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) liefern und somit auch den Kurs des Euros in den kommenden Wochen maßgeblich beeinflussen.

Insgesamt zeugt die aktuelle Situation sowohl von den sich abzeichnenden Herausforderungen als auch von den Chancen, die sich auf den internationalen Devisenmärkten bieten. Während makroökonomische Indikatoren aus der Eurozone weiterhin eine positive Entwicklung unterstützen, bleibt die Unsicherheit bezüglich der US-amerikanischen Wirtschaftsdaten ein entscheidender Faktor, der die Volatilität des Euro und anderer wichtiger Währungen bestimmen könnte.