27. Januar, 2026

Märkte

Euro verstärkt sich: Trumps Äußerungen belasten den Dollar weiterhin

Am Dienstag verzeichnete die europäische Gemeinschaftswährung einen bemerkenswerten Anstieg gegenüber dem US-Dollar und demonstrierte eine beträchtliche Wertsteigerung. Der Euro erreichte einen beeindruckenden Kurs von 1,2081 Dollar, was den höchsten Stand seit Mitte 2021 markiert. Dieser bedeutende Zuwachs kam infolge von Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zustande, der am Dienstagabend zu verstehen gab, dass ihn der weiterhin sinkende Wert des Dollars nicht beunruhige.

Trumps scheinbare Gelassenheit gegenüber der Dollar-Schwäche hat zusätzlichen Abwärtsdruck auf die US-amerikanische Währung ausgeübt, die bereits mit signifikanten Verlusten im Verhältnis zu anderen wichtigen Weltwährungen konfrontiert war. Innerhalb der letzten Woche fiel der Dollar im Verhältnis zum Euro um weitere zwei Prozent, nachdem im Jahr 2025 bereits eine markante Abwertung von nahezu zwölf Prozent zu verzeichnen war.

Die anhaltende Schwäche des Dollars wird überwiegend auf Trumps Wirtschaftspolitik zurückgeführt. Seine umstrittene Zollpolitik wird als Hauptfaktor betrachtet, da sie bei Investoren weltweit für erhebliche Unsicherheit sorgt und somit die Märkte in Aufruhr versetzt. Diese politische Strategie hat nicht nur den internationalen Handel belastet, sondern auch das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft untergraben. Analysten warnen davor, dass die gegenwärtige Volatilität der Devisenmärkte fortbestehen könnte, sollte es nicht zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik kommen.