03. Februar, 2026

Märkte

Euro bleibt nach jüngstem Kursrückgang stabil

Am Dienstag zeigte sich der Euro nach einer Phase spürbarer Verluste bemerkenswert stabil und konnte so die zuvor erlittenen Kursrückgänge stoppen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Morgen mit einem Wechselkurs von 1,1812 US-Dollar gehandelt. Dies markiert einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorabend. In den Tagen zuvor hatte der Euro jedoch zwei aufeinanderfolgende Handelssitzungen mit Verlusten hinnehmen müssen, nachdem er in der Vorwoche mit 1,2081 Dollar den höchsten Stand seit dem Jahr 2021 erreicht hatte.

Der jüngste Kursrückgang der europäischen Währung wurde maßgeblich durch politische Ereignisse in den Vereinigten Staaten beeinflusst. Die Nominierung von Kevin Warsh als potenzieller Nachfolger des Präsidenten der US-Notenbank durch den US-Präsidenten Donald Trump hatte den US-Dollar gestärkt und gleichzeitig Druck auf den Euro ausgeübt. Dies hatte insbesondere deshalb zu erhöhter Volatilität geführt, da Zweifel an der Umsetzung einer deutlich lockeren Geldpolitik aufgekommen waren. Warsh ist in der Vergangenheit als geldpolitischer Falke bekannt gewesen, zeigte sich jedoch kürzlich überraschend offen für eine Senkung der Leitzinsen.

Für den weiteren Verlauf des Handelstages gehen Marktbeobachter von einer eher ruhigen Entwicklung am Devisenmarkt aus. Dies ist größtenteils darauf zurückzuführen, dass bedeutende konjunkturelle Impulse fehlen. Die einzige Ausnahme könnten die innerhalb des Tagen veröffentlichten Inflationsdaten aus Frankreich sein. Diese könnten eine gewisse Dynamik am Markt erzeugen und den Anlegern eine besser informierte Entscheidungsgrundlage bieten.