16. April, 2026

Wirtschaft

Eröffnung der größten Arena Großbritanniens erneut verschoben – Sicherheitsbedenken verzögern Co-Op Live Debüt

Eröffnung der größten Arena Großbritanniens erneut verschoben – Sicherheitsbedenken verzögern Co-Op Live Debüt

Nach wiederholten Verzögerungen und aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde die Eröffnung der Co-Op Live Arena in Manchester, der größten ihrer Art im Vereinigten Königreich, abermals verschoben. Das für diese Woche anberaumte Debüt der mit rund 350 Millionen Pfund von der Oak View Group aus Denver finanzierten Veranstaltungshalle konnte nicht wie geplant stattfinden. Lokale Aufsichtsbehörden äußerten Bedenken über Verzögerungen im Bauablauf, insbesondere was die elektrischen Anlagen anbelangt.

Der erste Auftritt des Komikers Peter Kay, der den offiziellen Startschuss für die Veranstaltungsreihe geben sollte, wurde kurzfristig auf den kommenden Montag verlegt, nur um dann ein weiteres Mal auf den 23. Mai vertagt zu werden. Ein Sprecher der Arena betonte, dass die zusätzliche Zeit genutzt werde, um die erweiterten Notfallkommunikationssysteme umfassend zu testen.

Die Bedenken hinsichtlich der Elektrik haben in Manchester besondere Brisanz, da bei einer Untersuchung des Bombenanschlags auf die Manchester Arena im Jahr 2017 erhebliche Kommunikationsprobleme bei den Einsatzkräften festgestellt wurden.

Das Chaos um die mit 23.500 Sitzplätzen nun größte Arena des Landes und gleichzeitig das erste Projekt der OVG außerhalb der USA begann bereits am letzten Wochenende. Ein angesetztes Probeevent musste kurzfristig herunterskaliert werden, da nicht gewährleistet werden konnte, dass das Haus sicher im vollen Umfang eröffnen kann. Ebenso musste ein weiterer Testlauf mit der Band Black Keys trotz gegenteiliger Ankündigungen verschoben werden.

Die Entscheidung zur Verschiebung fand Unterstützung bei der Stadtratsversammlung Manchesters, der Polizei von Greater Manchester sowie dem Feuerwehr- und Rettungsdienst der Region. In einer Gemeinschaftserklärung betonten sie, dass trotz erheblicher Fortschritte und gewonnener Erkenntnisse aus dem ersten Testevent weitere Arbeiten notwendig seien, um das Publikum sicher empfangen zu können.

Mittendrin im Geschehen gab Gary Roden, der Generalmanager von Co-Op Live, seinen Rücktritt bekannt, nachdem er einige lokale Musikveranstaltungsorte als schlecht geführt bezeichnet hatte. Jessica Koravos, Präsidentin von OVG International, distanzierte sich umgehend von diesen Äußerungen und stellte klar, dass weder Co-Op Live noch Oak View Group diese Meinung teilen.